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Präsident Norman Möller mit blonder Gottschalk-Mähne

Artikel vom 07.02.2012 - 16.50 Uhr

Präsident Norman Möller mit blonder Gottschalk-Mähne

Ulrichstein-Rebgeshain (au). Die Dorfjugend im Mozart-Look, das Dorfgeschehen im Fernsehen - richtig: Es herrschte wieder Fasching in Rebgeshain, mit Tänzen, Sketchen und Humoresken.

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Garant für eine gelungene Darbietung ist immer die Rebgeshainer Jugend. Sie kam unter dem Motto »Rock me Amadeus« und begeisterten mit ihrer Tanzdarbietung. (Fotos: au)
Ulrichstein-Rebgeshain (au). Alles was nicht in der Tageszeitung zu lesen, im Rundfunk zu hören und im Fernsehen zu sehen gibt, erfährt man bei der Fremdensitzung der Vereinsgemeinschaft in Rebgeshain. Mit einer gelungen Fremdensitzung eröffnete sie am Samstagabend den Reigen zahlreicher Faschingsveranstaltungen in der Großgemeinde Ulrichstein. Im Dorfgemeinschaftshaus wurden eine ganze Reihe an Sketchen und Tänzen, aber leider nur eine Büttenrede präsentiert.

Die erste Überraschung gab es gleich zu Beginn, denn Thomas Gottschalk, alias Norman Möller, erschien als Sitzungspräsident und führte durch das über dreistündige Programm, das mit dem Tanz der großen Garde eröffnete wurde. Die zahlreichen Männerherzen schlugen höher beim Auftritt der jungen Damen, und starker Beifall war ihr Lohn für das wochenlange Training und die exzellente Darbietung.

»Heile Welt der Kalorie, morgens Ei, mittags Brühe. Abends Schmierkäs mit Gepellte, sehr zum Wohl ihr Schlankheitshelde«. Mit diesen Worten begann im Anschluss die Büttenrede von Jens Adolph, der als Masseur so einiges zu berichten hatte, denn nach seinen Erfahrungen gilt das Wort: »Ne gute Massage stärkt Herz und Lunge, sie lockert scheinbar auch die Zunge!«.

Mit dem Sketch »Garde« sorgten dann Petra Hansel und Susanne Ziegenhain für viel Gelächter. Als zwei alternde Tanzmariechen, denen ab und zu das Temperament durchgeht, machten sie einen Tanzkurs für Klassischen Ballett. Dabei mussten sie sich allerdings einen eigenen Tanzstil ausdenken, denn die männlichen Tänzer konnten sie nicht mehr stemmen. Im nachfolgenden Sketch wurde dann die »wahre Geschichte« vom Rotkäppchen dargestellt. Die mittlere Garde schloss mit ihrer Tanzdarbietung den ersten Teil des Programms ab.

Alljährlich immer ein mit Spannung erwarteter Programmpunkt ist der Auftritt der Jugend. Stand ihre Tanzdarbietung im Vorjahr unter dem Motto »Dschungel«, so waren sie diesmal in ihren historischen Kostümen mit »Rock me Amadeus« wieder ein Augenschmaus für alle Besucher. Danach hieß es »Ohren gespitzt«, denn Petra Hansel brachte die Nachrichten. Dabei war von zwei orientierungslosen Schützen zu hören, die statt in Unter-Schwarz in Schwarz bei Alsfeld gelandet waren. Die Nachrichtensprecherin gab den Schützen den guten Rat, nicht nur ins Schwarze zu treffen, sondern auch Schwarz zu finden. Sie berichtete von einem »Nicht-nach-Hause-gehen«, das beim Open-Air-Fest der Schützen im Sommer aufgetreten sei und wusste interessantes von einem Einkaufsbummel mit dem Motorrad nach Polen. Mit dabei war auch einiges von der Bürgermeisterwahl im Vorjahr mit gleich fünf Bewerbern und dem überraschenden Wahlausgang. Statt »Propeller-Erwin« regiere nun »Propeller-Edwin«, denn auch der »Neue« setze auf die Windkraft. Dass die Rebgeshainer erfinderisch seien, habe sich sogar in Österreich gezeigt, hieß es. So habe in St. Johann ein junger Vogelsberger »Ski-Jogging« erfunden. Bei seiner letzten Abfahrt habe er die falsche Piste genommen und sei dadurch im Nachbarort gelandet. Um den Bus zur Heimfahrt zu erreichen, schulterte er die Ski und joggte zur Abfahrtstelle.



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Artikel vom 07.02.2012 - 16.50 Uhr
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