Ulrichstein (au). Eine der Ertragsquellen der SLK Besitz- und Verwaltungs GmbH sind Zinserträge. Dieser Betrag sei seit 2006 rückgängig und der Trend werde sich weiter fortsetzen, war jetzt vom Geschäftsführer der ehemaligen Spar- und Leihkasse (SLK), Reinhard Thomas zu hören.
Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Wild und Geschäftsführer Reinhard Thomas mit ihren Aufsichtsratsmitgliedern waren bei zehn Prozent Dividende in bester Laune (von links). (Foto: au)
Ulrichstein (au). Eine der Ertragsquellen der SLK Besitz- und Verwaltungs GmbH sind Zinserträge. Dieser Betrag sei allerdings seit 2006 rückgängig und der Trend werde sich weiter fortsetzen, war jetzt vom Geschäftsführer der ehemaligen Spar- und Leihkasse (SLK), Reinhard Thomas zu hören. In der gut besuchten Gesellschafterversammlung im Innovationszentrum bedauerte er, dass von rund 15.700 Euro Zinsen in 2006, nun nur noch etwa 9.000 Euro bei gleicher Anlagesumme erzielt würden. „Somit hat uns jetzt auch die Finanzkrise erreicht, wenn auch nicht durch direkte Verluste beziehungsweise Ausfälle bei Finanzanlagen, sondern durch weniger Zinserträge“, so der Geschäftsführer.
Erfreulich sei jedoch, dass aus dem Wald in 2008 Umsatzerlöse von etwa 46 500 Euro erzielt wurden. Im Vorjahr habe es hier keine Einnahmen gegeben, aber jeder Waldbesitzer wisse, dass Erträge aus dem Wald nur von Zeit zu Zeit zu verbuchen seien. Die Aufwendungen für den Wald bezifferte er mit 28 500 Euro und enthalte bereits die voraussichtlichen Kosten für Aufforstungen in dem Zeitraum 2010 bis 2013 in Hohe von 28 340 Euro.
Zur Bilanz erläuterte Thomas, dass die Bilanzsumme rund 338 000 Euro betrage. Von 274 000 Euro flüssige Mittel seien 202 000 Euro langfristig und der Rest kurzfristig angelegt. Trotz der niedrigeren Zinserträg, sei die SLK jedoch in der Lage, eine Dividende auf das eingezahlte Stammkapital von 76 250 Euro in Höhe von zehn Prozent auszuzahlen. Der Jahresüberschuss insgesamt betrage rund 14 900 Euro. Nach Auszahlung der Dividende von 7 625 Euro, werde der Restbetrag dem Gewinnvortrag zugeführt.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Wild auf erhebliche Schäden im Waldbestand auf dem Distelacker verwiesen, die durch den Borkenkäfer entstanden seien. Hierdurch seien rund 250 Festmeter Fichtenholz angefallen. Dies seien Folgeschäden der Sturmschäden aus den vergangenen Jahren. Die Waldflächen seien im Juli zusammen mit Revierleiter Peter Kraus besichtigt worden und im September dieses Jahres wurden nach der Aufarbeitung und Holzabfuhr die Grenzsteine gesucht und markiert.
Nach der Genehmigung des Jahresabschlusses und der Gewinnverteilung wurden Geschäftsführer und Aufsichtsrat entlastet. Bei den anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Otto Leinberger (Rebgeshain) und Matthias Geiß (Unter-Seibertenrod) in ihren Ämtern bestätigt.
Zum Abschluss der Gesellschafterversammlung gab es ein gemeinsames Abendessen und die Dividende wurde ausgezahlt.