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SLK zahlt zehn Prozent Dividende

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Artikel vom 27.10.2013 - 19.18 Uhr

SLK zahlt zehn Prozent Dividende

Ulrichstein (au). Eine der Ertragsquellen der »SLK Besitz- und Verwaltungs GmbH« waren seither Zinserträge. Dieser Betrag war von 2006 bis 2008 rückläufig, im Jahr 2009 gab es einen kurzen Stopp, der rückläufige Trend setzte sich jedoch 2010 fort.

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Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Wild (links) mit dem langjährigen Geschäftsführer Reinhard Thomas und dessen Nachfolger Rainer Schleuning (v. links).
Rainer Schleuning, Geschäftsführer der ehemaligen Spar- und Leihkasse (SLK), teilte in der gut besuchten Gesellschafterversammlung am Freitagabend im Innovationszentrum mit, dass im Berichtsjahr 2012 ein Rückgang der Zinserträge von 8028,47 Euro im Jahr 2011 auf diesmal nur noch 6568,60 Euro zu verbuchen waren. Dies bedeute einen Zinsverlust von 19 Prozent.

Da nun alle hochverzinslichen Anlagen ausgelaufen und das Zinsniveau weiterhin historisch niedrig sei, müsse in den nächsten Jahren mit einem weiteren Rückgang der Erträge gerechnet werden, sagte Schleuning. Auch aus dem Wald seien, wie schon im Jahr 2010, keine Erträge erzielt worden. In diesem Zusammenhang stellte er geringe Erlöse in den Jahren 2014 und 2015 aus Durchforstungsmaßnahmen in Aussicht. Alle 25 Meter müssten vier Meter breite Schneisen angelegt werden. Die Arbeiten erfolgten mit einem Harvester.

Zur Bilanz erläuterte Geschäftsführer Schleuning, dass diese rund 295 000 Euro betrage. Das bedeute ein Minus von 5,54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum zweiten Mal überhaupt müsse im Jahr 2012 mit 1637,89 Euro ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen werden. Als erfreulich bezeichnete er, dass derzeit 1500 Euro jährlich aus Gestattungsverträgen von der OVAG für eine Windenergieanlage »Am Hain« vereinnahmt würden. Trotz der schwierigen Finanzlage insgesamt sei die SLK aufgrund des weiterhin vorhandenen Gewinnvortrages eine Dividende in Höhe von zehn Prozent auf das eingezahlte Stammkapital von 69 250 Euro auszuzahlen.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Vorsitzender Wilhelm Wild über die Arbeit des Aufsichtsrates berichtet. Neben den obligatorischen Sitzungen habe es eine Waldbegehung mit dem zuständigen Revierbeamten Peter Kraus gegeben. Dabei seien die zukünftigen Maßnahmen an den Waldgrundstücken besprochen worden. Die letzten Freiflächen der von den Orkanen am Distelacker, seien in diesem Frühjahr wieder mit Fichten bepflanzt worden.

Nach der Genehmigung des Jahresabschlusses und der Gewinnverteilung erfolgte die jeweils einstimmige Entlastung von Geschäftsführer und Aufsichtsrat.

Bei den anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Herbert Möser (Bobenhausen), Wolfgang Pridöhl (Ober-Seibertenrod) und Dr. Ernst-Ludwig Roth (Wohnfeld) jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den aus Altersgründen ausscheidenden Otto Dietz folgte Heinrich Jost (beide Kölzenhain). Für Dietz, der seit 1977 diesem Gremium angehörte, gab es Dank und Anerkennung sowie ein Geschenk für die Jahrzehnte lange Mitarbeit. Auf Anregung des Aufsichtsrates wurde der bisherige Geschäftsführer Reinhard Thomas als weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt.

Wilhelm Wild hatte zuvor den am 31. Dezember 2012 ausgeschiedenen Geschäftsführer offiziell verabschiedet und ihm für dessen 32-jährige Tätigkeit ein Geschenk überreicht.

Zum Abschluss der Gesellschafterversammlung gab es noch ein gemeinsames Abendessen, und die Dividende wurde ausgezahlt.

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Artikel vom 27.10.2013 - 19.18 Uhr
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