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Gute Zusammenarbeit zum Wohl der Schüler

Artikel vom 29.07.2010 - 18.55 Uhr

Gute Zusammenarbeit zum Wohl der Schüler

»Nichts Besonderes ist es, dass ein Schulleiter seine Schulsekretärin in den Ruhestand verabschiedet, außergewöhnlich jedoch ist es, wenn es sich dabei um seine eigene Frau handelt, so dass ein Schulleiter zu seinem Abschied in den Ruhestand gleich seine Sekretärin mitnimmt«, so begann Henkel die Verabschiedungsrede seiner Sekretärin. »Obwohl keine Privatsekretärin, wurde täglich privates Verständnis von ihr erwartet, sie war Puffer und Bindeglied zugleich, das heißt Ansprechpartner für alle und beinahe alles. Sie brachte Zeit und Verständnis für die Lehrer, Kinder und Eltern auf. Kurzum, sie war ein unverzichtbares Rad an der Schule, ohne dass der Betrieb so manches Mal nicht gelaufen wäre. Sie war eine gute Fee mit zehn Händen, großem Herzen und viel Hirn.«

Henkel sprach ihr seinen sowie den Dank der Lehrerschaft, der Kinder und Eltern für ihren 35-jährigen Einsatz in der Schule aus. Als kleines Dankeschön überreichte er ihr einen Blumenstrauß. Vor knapp zehn Jahren habe er zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratuliert, heute sei er zur Verabschiedung von Renate Henkel gekommen. Eine Schule stehe und falle nicht nur mit dem Schulleiter und den Lehrkräften, sondern auch mit der Sekretärin, sagte der Personalratsvorsitzende des Vogelsbergkreises, Ernst Heidelbach. Schon früh beginne für sie die Arbeit, Anrufe kommen, Eltern entschuldigen ihre Kinder, Vertretung muss organisiert werden und vieles mehr. Ihre Aufgabe habe sie mit Herzblut ausgefüllt. Durch ihre Ausstrahlung habe sie dazu beigetragen, dass alles harmonisch abgelaufen konnte.

Wortes des Dankes fand auch Kerstin Simon vom Schulelternbeirat. Sie dankte Bruno und Renate Henkel für ihren Einsatz und dafür, dass sie stets bemüht waren, die Schule auch ausstattungsmäßig auf dem neuesten Stand zu halten.

Auch Bürgermeister Johannes Averdung dankte den Eheleuten Henkel für ihren jahrzehntelangen Einsatz an der Schule. In all den Jahren habe das Ehepaar Henkel die gestellten Aufgaben erfüllt. Bruno Henkel habe den Schülerinnen und Schülern Wissen vermittelt, Begabungen gefördert und dies mit Leidenschaft. Er habe seinen Beruf als Berufung gesehen und einen erfolgreichen Dienst an den Kindern geleistet. Einen Blumenstrauß überreichte der Bürgermeister an die ehemalige Schulsekretärin und als einer der Wenigen bekam Bruno Henkel die Antrifttaluhr überreicht.

Ebenfalls Worte des Dankes und der Verbundenheit fanden der katholische Pfarrer Werner sowie sein evangelischer Kollege Hammel.

Schuldezernent Diening erläuterte, dass der Vogelsbergkreis nur für die äußere Hülle und das Sekretariat der Schulen zuständig sei. Er konstatierte, dass in der Schule viel bewegt worden sei, jedoch nicht alles so schnell umgesetzt werden konnte wie gewünscht. Vor allem sei das Sekretariat als Verbindungsglied zum Schulverwaltungsamt sehr wichtig gewesen. Zum Dank überreichte er dem scheidenden Schulleiter den traditionellen Bembel.

In seiner Abschlussrede dankte der scheidende Schulleiter alle Gästen auch im Namen seiner Frau für ihr Kommen, die einfühlsamen und persönlichen Dankesworte und lieben Wünsche für den Ruhestand, sowie für die schönen Geschenke und nutzte diese Gelegenheit, sich für die jahrzehntelange sehr gute Zusammenarbeit zum Wohle der Schüler zu bedanken. Abschließend stellte er den kommenden Schulleiter sowie die künftige Schulsekretärin namentlich vor.



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Artikel vom 29.07.2010 - 18.55 Uhr
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