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Schlagader Alsfelds für 2,2 Millionen ausgebaut

Artikel vom 07.10.2010 - 20.07 Uhr

Schlagader Alsfelds für 2,2 Millionen ausgebaut

Alsfeld (jol). Seit Mittwoch rollt der Verkehr wieder über die Altenburger Straße.
Freude über »neue« Altenburger Straße: Egon Weß (ASV, 4. von links) und Bürgermeister Ralf Becker (3. v. re.) mit Vertretern der
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Freude über »neue« Altenburger Straße: Egon Weß (ASV, 4. von links) und Bürgermeister Ralf Becker (3. v. re.) mit Vertretern der Baufirmen, vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen und der Stadt. (Foto: jol)
Nach über einem Jahr Bauzeit gaben am Donnerstag Vertreter von Stadt, Straßenbauamt und Bauunternehmen die wichtige Durchgangsstraße auch offiziell frei. Damit kam ein Ausbau für rund 2,2 Millionen Euro zu einem guten Ende. Mit erneuert wurde das »Innenleben« der Straße mit Wasser- und Kanalleitungen. Die Altenburger Straße ist eine Hauptverkehrsader durch die Innenstadt Alsfeld und muss täglich etwa 8000 Fahrzeuge verkraften. Zuletzt war die Oberfläche durch Setzungen und Risse stark ramponiert, die Kanalleitungen mussten zudem erneuert werden. Bei der Eröffnung am Donnerstag freute sich denn auch Bürgermeister Ralf Becker, dass eine lange Bauzeit nun zu Ende ist. Zeitweilig war die Sperrung der wichtigen Durchgangsstraße ein echtes Problem, aber nun habe man ein ordentliches Ergebnis erzielt. Nach de Ausbau der Bürgermeister-Haas-Straße habe man jetzt auch in der anliegende Straße einen guten Zustand geschaffen.

Becker dankte besonders dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen Schotten (ASV), der Baufirma Kirchner, seinem Bauamtsmitarbeiter Tobias Diehl sowie den Stadtwerken für ihre gute Arbeit. In den Dank stimmte Stefan Murr von der Firma Kirchner ein: Er lobte die gute Zusammenarbeit für den Straßenbau.

Egon Weß, stellvertretender Leiter des ASV, betonte, dass die lange Bauzeit auch deshalb nötig wurde, weil man im Untergrund der Straße vieles in Handarbeit erledigen musste. Man sieht am Ende nur die Fahrbahn, aber darunter stecken viele Versorgungsleitungen. Es sei nicht so einfach, einen alten Bestand auf modernes Niveau zu bringen. Dafür baue man eine Straße für die nächsten 30 bis 50 Jahre. Von den Gesamtkosten in Höhe von 2,2 Millionen Euro trägt das Land direkt rund 700 000 € für Fahrbahn und Planungen. Gehwege und Stellplatzflächen gehen zulasten der Stadt, sie kosten rund 360 000 €, dafür fließt auch eine Zuwendung.

Nicht zuletzt haben die Stadtwerke erheblich in Wasser- und Kanalleitungen investiert. Im Zuge der Bauarbeiten wurden gleich die Hausanschlüsse mit erneuert, so Weß weiter. Die neue Fahrbahn hat eine Breite von 5,5 bis 7,5 Metern, die Gehwege sind 1,80 bis 2,50 Meter breit.

Weß wies besonders auf die verschiedenen Straßenbauprojekte im Bereich Alsfeld hin, für die das Land rund 3,5 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren investiert hat - das sei eine beachtliche Summe. Im nächsten Jahr soll die Ortsdurchfahrt Eifa saniert werden, zudem plane der Bund Erneuerungsarbeiten auf der Autobahn A 5 zwischen den Anschlussstellen Alsfeld-West und -Ost.

Die Arbeiten an der neuen Straße sind weitgehend abgeschlossen, die Restarbeiten an den Gehwegen sind noch im Gange. Im Winter und Frühjahr werden die Anpflanzungen auf den Grünstreifen vorgenommen, versicherte Lothar Döring vom ASV.

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Artikel vom 07.10.2010 - 20.07 Uhr
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