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Wie problematisch sind Pflanzenschutzmttel oder Arzneien für Nahrungsketten?

Artikel vom 30.12.2010 - 14.00 Uhr

Wie problematisch sind Pflanzenschutzmttel oder Arzneien für Nahrungsketten?

Homberg (pm). Wie problematisch sind Pflanzenschutzmittel für Nahrungsketten? Sind Restbestandteile von Arzneimitteln nach der Ausscheidung noch gefährlich?
Bürgermeister Prof. Belá Dören freut sich über das Auftakttreffen des neuen Forschungsverbundes und hieß die Geschäftsführer bzw
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Bürgermeister Prof. Belá Dören freut sich über das Auftakttreffen des neuen Forschungsverbundes und hieß die Geschäftsführer bzw. Leiter der Arbeitsgruppen in Neu-Ulrichstein willkommen. Die Partner kommen von ECT Oekotoxikologie GmbH (Flörsheim/Main), Mendel-Kreusel Consult (Eitorf), Erminea GmbH - Nachhaltiges Nagermanagement (Münster), Institut für Gewässerschutz Mesocosm GmbH (Homberg/Ohm), Fraunhofer IME (Schmallenberg) und der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung. (Foto: pm)
Welche Chemikalien können Wasserlebewesen beeinträchtigen? Diese und weitere Fragen werden künftig am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein erforscht. Ein Koordinationstreffen zu einem neuen Großprojekt über Risiken in der Nahrungskette fand kürzlich am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein statt. Das Projekt befasst sich mit verschiedenen Risikobewertungen zur Nahrungskette. Sechs Institutionen aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz werden gemeinsam an dem zweijährigen Projekt forschen. Begrüßt wurden die Projektpartner durch den Homberger Bürgermeister Béla Dören. Die Gestaltung des Kooperationsvertrages und die Feinabstimmung der zukünftigen Forschungsfelder standen im Vordergrund dieses Koordinationstreffen.

Sechs Teilprojekte werden im Rahmen des Großforschungsprojektes in und um das Forschungszentrum Neu-Ulrichstein ab dem 1. April 2011 durchgeführt. Die Palette der Themen ist breit und beginnt zum Beispiel bei der Untersuchung von Auswirkungen verschiedener Tierarzneimittel auf Dungorganismen. Der Gesetzgeber fordert in jüngster Zeit genaue Analysen des Umweltrisikos dieser Chemikalien, speziell unter realistischen Freilandbedingungen.

Die Anreicherung von Pflanzenschutzmitteln über die Nahrungskette Boden-Pflanze-Tier bis in das Lebensmittel Milch ist ein weiteres Untersuchungsziel. Von ökologischem Interesse sind die möglichen Wirkungen von Chemikalien auf Kleinsäugetiere (beispielsweise die Wühlmaus) oder auf Wasserlebewesen in ihren jeweiligen Lebensräumen. Außerordentlich gute Bedingungen bietet dabei der Forschungsstandort Neu-Ulrichstein für die sechs Partnerinstitutionen. Einstimmig erklärten deren Vertreter, dass dort »hervorragende Bedingungen zur Forschung geboten werden«. Intensive Diskussionen zur Abstimmung einzelner Arbeitsfelder wurden während des Treffens geführt, jeweils mit dem Ziel, neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit (z.B. ein gemeinsames Marketing) zu identifizieren. Die neue Qualität dieser Zusammenarbeit eröffne allen beteiligten Partnern neue Geschäftsfelder, erklärte der Geschäftsführer des Forschungszentrums, Dr. K. Peter Ebke. Wie er in einer Presseerklärung mitteilt, bietet gerade Dr. Renate Mendel-Kreusel, Inhaberin der Firma Mendel-Kreusel Consult (Eitorf), dem Verbund ganz neue Möglichkeiten, die neu zu entwickelnden Methoden auf die Anforderungen der unterschiedlichen Märkte anzupassen. Die Partner profitieren von ihrer langjährigen Erfahrung in der Zulassung von Chemikalien. Die Forschungspartner begrüßen auch das Engagement der Stadtg, die Internetanbindung für abgelegene Bereiche der Stadt auszubauen. Eine leistungsstarke Internetanbindung werten sie als wichtig. Zu den Kooperationspartnern gehören weiterhin die ECT Oekotoxikologie GmbH (Flörsheim/Main), Erminea GmbH - Nachhaltiges Nagermanagement (Münster), das Institut für Gewässerschutz Mesocosm GmbH (Homberg-Ohm), das Fraunhofer Institut (IME, Schmallenberg), sowie das Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

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Artikel vom 30.12.2010 - 14.00 Uhr
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