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B 49: Verkehr rollt auf vier Spuren

Artikel vom 08.02.2010 - 16.46 Uhr

B 49: Verkehr rollt auf vier Spuren

Wetzlar/Solms (hp). Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Montag der vierstreifig ausgebaute Abschnitt 12 der Bundesstraße 49 zwischen Wetzlar und dem Kloster Altenberg bei Oberbiel offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes wurde der Ausbau-Abschnitt zwischen Wetzlar und Solms für den Verkehr freigegeb
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Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes wurde der Ausbau-Abschnitt zwischen Wetzlar und Solms für den Verkehr freigegeben. (Foto: hp)
Burkhard Vieth, Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßen und Verkehr, hieß dazu unter anderem Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesverkehrsministerium den Hessischen Verkehrsminister Dieter Posch willkommen.

»Der Bund hat mehr als zwölf Millionen Euro in das 2,1 Kilometer lange Teilstück investiert und damit sein Geld gut angelegt«, so Bomba. Mit dem durchgehenden vierstreifigen Ausbau der B 49 zwischen der A 3 bei Limburg und der A45/A5 bei Wetzlar werde sowohl die Sicherheit, als auch die Leistungsfähigkeit auf dieser wichtigen stark vom Fernverkehr genutzten Ost-West-Verbindung erhöht, auf der täglich 32 000 Fahrzeuge rollen. Von den insgesamt 13 Teilabschnitten der Bundesstraße 49 sind somit bereits vier fertig gestellt, drei befinden sich derzeit im Bau und ein weiterer soll - Baurecht voraus gesetzt - im Rahmen des Konjunkturpakets II noch in diesem Jahr folgen. »Mit dem Ausbau der B 49 bekommt Mittelhessen endlich die Entlastung, die es verdient«, sagte Posch im Hinblick auf die große Bedeutung der Straße für den Ost-West-Verkehr. Damit werde die Infrastruktur geschaffen, mit der diese »strebsame und vom Verkehr gebeutelte Region« gefördert werde. Der Solmser Bürgermeister Jörg Ludwig (FWG) dankte im Namen aller politischer Vertreter der Region. »Manchmal erscheint einem die Zeit lange, bis sich endlich etwas tut, doch jetzt kann man sich vorstellen, wie es künftig auf der ganzen Strecke aussehen wird«, so Ludwig, der vor allem die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Behörden und Firmen lobte. In der Vergangenheit war es durch hohes Verkehrsaufkommen immer wieder zu schweren Unfällen gekommen - oft auch mit Todesfolge. Vor allem der Begegnungsverkehr aber auch die gefährlichen Kreuzungssituationen im Bereich der Anschlussstellen waren dafür maßgeblich verantwortlich. Durch den vierstreifigen Querschnitt mit den getrennten Richtungsfahrbahnen und der neu gebauten Anschlussstelle mit Überführungsbauwerk sind diese Probleme nun beseitigt. Der landwirtschaftliche Verkehr wird künftig über parallel laufende Wirtschaftswege geführt, die zu diesem Zweck entsprechend ausgebaut wurden. Für den Bauabschnitt 11 zwischen Kloster Altenberg und Oberbiel wurde mit der Baufeldfreilegung begonnen. »Wir wollen zügig mit den Ausbauarbeiten weiter fahren, damit die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der B 49 endlich den Anforderungen entsprechen«, sagte Posch.

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Artikel vom 08.02.2010 - 16.46 Uhr
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Leserkommentare
(20.03.2010 19:51)
Nati
b49
hallo hab mich extra hier angemeldet und jetzt wird mein kommentar nciht angezeigt!!!
(20.03.2010 19:30)
Nati
B 49
Hallihallo , mich würd interessieren wann ungefähr die Bau Arbeiten fertig gestellt werden auf der B49??? Ich fahre "eigentlich" jeden tag von linden nach wetzlar und bin über die autobahn in 10min da aber seit den bauarbeiten fahr ich wetzlar süd raus und muss über den stadtverkehr was mich ne halbe stunde kostet und nerven !!!! Ich hoffe es kann mir jemand antworten :-( lg Nataliana
(09.02.2010 18:19)
Leser
Willkommen im Satireclub
Herr Posch ist wohl ein kleiner Satiriker. »Mit dem Ausbau der B 49 bekommt Mittelhessen endlich die Entlastung, die es verdient« Dass ein Ausbau der B49 keine Entlastung bringt, sondern eine weitere Zunahme des Fernverkehrs mit sich bringt, weiß auch Herr Posch. Mittelhessen hat also nach den Worten von Posch nichts gutes verdient. Danke für das erheiternde Zitat.
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