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Energietage lockten 2800 Besucher an

Artikel vom 11.11.2008 - 22.00 Uhr

Energietage lockten 2800 Besucher an

Wetzlar (pm). Mehr als 2800 Besucher informierten sich am Wochenende auf der zehnten Fachmesse »ETH EnergieTage Hessen« in der Stadthalle über die neuesten Trends und Entwicklungen der zukünftigen Energieversorgung auf Basis von erneuerbarer Energien.
Neben Holzenergie, Solarenergie und Co. waren vor allem die Themen Ausbildung, Miniblockheizkraftwerke, Energieeinsparung und Energieberatung stark nachgefragt.

Komplimente gab es von den Ausstellern und Referenten für die Jubiläumsveranstaltung in Wetzlar. Johann Georg Röhm, Geschäftsführer des Messeveranstalters, der Reutlinger Reeco GmbH, unterstrich während des Festaktes anlässlich des zehnjährigen Bestehens das Selbstverständnis der Energietage in Wetzlar mit einem Rückblick: »Schon damals war die Halle, wie dieses Jahr wieder auch, zu klein und mit 70 Ausstellern schnell ausgebucht. Wir haben dennoch schon vor Jahren beschlossen, diese Veranstaltung so lange wie möglich in Wetzlar zu belassen und sie nicht größer, sondern fachlicher, informativer und noch hessischer zu gestalten.« Dass dieses Konzept trägt, bewiesen aktuelle Reaktionen. So hob Walter Schiller von der KfW-Bankengruppe die »gute Organisation« der Messe und der sie begleitenden Kongresse rund um die Erneuerbaren hervor. Schiller selber war Referent in der Tagung Mini-KWK.

Diese und das zum ersten Mal stattfindende Ausbildungsforum waren »die Renner«, stellte Projektleiterin Stefanie Hartlieb fest. Gute Gespräche und interessante Informationen waren das Fazit von Ausstellern und Besuchern der Energietage.

Ob lediglich regenerative Heiztechnik mit Sonne oder Holz oder gar ein Blockheizkraftwerk (BHKW) als kleine Energiezentrale im eigenen Haus - es wird für Hausbesitzer immer attraktiver, ihren Energiebedarf ohne Öl und Gas zu decken. Hausbauer aus dem Bereich Passivhaus, Hersteller von Dämmstoffen und die Energieberater zeigten, wie es bei Bau und Sanierung möglich ist, effizient mit Energie umzugehen. Auch hier gabv es oft erstaunte Blicke ob der vielfältigen Möglichkeiten. Dass in Hessen noch ein großer Markt zu bestellen ist, umriss Dr. Anna Runzheimer, Abteilungsleiterin Landwirtschaft im Hessischen Umweltministerium: »Zur Zeit warten noch 1,3 Millionen Wohngebäude und 300 000 Zweckbauten auf ihre energetische Sanierung«.

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