Wiesbaden (dpa/lhe). Ein Modellprojekt soll Kindergartenkindern in Hessen zukünftig helfen, wenn sie in die Schule kommen.
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Der Abstand zwischen Schule und Kindergarten kann infolge der Unsinnigkeiten die dort stattfinden sollen, gar nicht groß genug sein. Die Grundschulen, geben den G8-Druck in den Kindergarten weiter (kein Scherz). Am liebsten wäre es ihnen, wenn die Kids dort schon lesen, schreiben und rechnen lernen würden, damit man in der 1. Klasse direkt mit Textinterpretationen und Multiplizieren loslegen kann.
Nur - ein jedes Ding hat seine Zeit!
Kinder, die mit 5 oder 6 Jahren schon dafür aufnahmefähig sind, gibt es nicht so viele. Das sind Ausnahmen. Die anderen, " die Normalen" werden so zu scheinbar behandlungsbedürftigen Sonderfällen.
Die immer wieder herangezogenen "Migrationskinder", bzw. die "Hochbegabten" werden in der Realität sowieso ignoriert und die aus "schwierigen, sozialen Verhältnissen" möglichst schnell auf irgendwelche Speziaschulen abgeschoben.
Der richtige Weg wäre eine grundsätzlich veränderte Lehrerausbildung mit einem vorhergehenden Anerkennungspraktikum, Öffnung des Schulsystems, z. B. das Zulassen von Homeschooling, Abschaffung der Verbeamtung und erfolgsorientierte Bezahlung von Lehrern.
Kinder, deren Eltern viel Zeit für sie haben, deren Eltern nicht rund um die Uhr arbeiten müssen, deren Eltern sich eventuell Geschwister leisten können, Kinder, die auf der Straße spielen können werden optimal auf die Schule vorbereitet. Kitas und Kindergärten gibt es erst seit einem knappen Jahrhundert.