Wetzlar/Wiesbaden (ddp). Im Lahn-Dill-Kreis ist ein Pferd an der tödlich verlaufenden und ansteckenden Blutarmut erkrankt. Das Tier war Teil einer Pferdelieferung aus Rumänien, die in den Landkreis Fulda ging, wie das hessische Umweltministerium in Wiesbaden mitteilte.
Den Angaben zufolge lebte das Tier zusammen mit 27 anderen Pferden in einem Stall, der nun gesperrt wurde. Der Landkreis Fulda ermittele bereits wegen der illegalen Einfuhr der Pferde.
Laut Umweltministerium ist die ansteckende Blutarmut eine Viruserkrankung von Pferden und anderen Einhufern, die chronisch werden kann und sich durch Fieberschübe äußert. Sie ende immer tödlich, da eine Therapie oder Impfung nicht möglich sei. Übertragen werde die Krankheit meistens durch blutsaugende Insekten oder selten durch den direkten Kontakt zwischen den Tieren. Die Krankheit trete überwiegend in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien sowie Süd- und Osteuropa auf.
In unserer Beilage finden Sie eine Querschnitt dessen, was Kinder im Rahmen unseres Projekts »Zeitung in der Grundschule« zwischen September und Dezember 2011 erarbeitet haben. » zur Sonderbeilage