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Unfall auf A 5 bei Grünberg: Zwei Tote und vier Verletzte

Artikel vom 21.11.2011 - 17.17 Uhr

Unfall auf A 5 bei Grünberg: Zwei Tote und vier Verletzte

Grünberg/Homberg (sha). Bei einem schweren Verkehrsunfall mit 13 beteiligten Fahrzeugen auf der A 5 zwischen den Anschlussstellen Homberg/Ohm und Grünberg wurden am Montagmorgen zwei Personen getötet, sowie zwei weitere schwer und zwei andere leicht verletzt.

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Die beiden Insassen des ausgebrannten Fahrzeugs vor dem mutmaßlich unfallverursachenden Lkw (Mitte) kamen bei der Massenkarambolage am frühen Montagmorgen auf der Autobahn 5 östlich von Grünberg ums Leben. (Fotos: sha)
Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt blieb für mehrere Stunden voll gesperrt; eine Teilsperrung dauert an.

Zunächst hatte sich gegen 6 Uhr in der Nähe des Rastplatzes Finkenwald oberhalb von Lumda ein Unfall ereignet. Infolge dessen bildete sich schnell ein Rückstau. Gegen 6.40 Uhr fuhr ein Lkw aus Rheinland-Pfalz ungebremst auf das 800 Meter entfernte Stauende auf; laut Polizei mit etwa 90 km/h.

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Der Lkw rammte zunächst einen »Vectra«, schob ihn quer unter einen Lastzug. Der 60-jährige Insasse dieses Pkw erlitt schwere Verletzungen, musste aus dem Wrack befreit und in die Gießener Uniklinik gebracht werden. Nachfolgend habe der mutmaßliche Unfallverursacher mehrere Fahrzeuge touchiert, teilweise weggeschoben oder mitgerissen. Ein im Hochtaunuskreis zugelassener Pkw wurde unter dem Lkw eingeklemmt und geriet in Brand. Die Insassen – ein 64-Jähriger aus Kirchhain und ein 23-Jähriger aus Alsfeld – kamen ums Leben. Schwer verletzt wurde zudem der Fahrer eines zwischen die Mittelleitplanken geschobenen Pkw.

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Der Fahrer dieses Pkw hatte Glück im Unglück, wurde mit schweren Verletzungen in die Gießener Uniklinik gebracht.
Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Zur Klärung des Geschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. 27 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Nieder-Ohmen, Merlau, Atzenhain und Flensungen waren vor Ort. Die Höhe des Sachschadens war zunächst nicht zu beziffern. Darüber hinaus bildete sich ein 16 Kilometer langer Rückstau. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die anhaltende Teilsperrung der Autobahn ist wegen Fahrbahnschäden notwendig.

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Artikel vom 21.11.2011 - 17.17 Uhr
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