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Paul McCartney schaut zurück

Artikel vom 03.02.2012 - 08.03 Uhr

Paul McCartney schaut zurück

Berlin (dpa) - Alles zurück auf Anfang: Der britische Musiker und Songwriter Paul McCartney erinnert mit seinem neuen Album an seine musikalischen Wurzeln.
Paul McCartney
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Ein bunter Vintage-Strauß von Paul McCartney. Foto: MPL Communications Ltd./Mary McCartney
© dpa
Auf «Kisses On The Bottom» hat er Songs aus seiner Kindheit versammelt, als noch nicht abzusehen war, dass er mit den Beatles die Popwelt revolutionieren würde.

Welche Bedeutung hatten Jazz und Swing der Nachkriegszeit für Paul McCartney und seinen Freund und Co-Autoren John Lennon (1940-1980)? «Wir sind mit den Songs aus der Ära aufgewachsen», erklärt Ex-Beatle McCartney im Booklet.

Es sei ihm diesmal darum gegangen zu zeigen, dass das Repertoire der Fab Four aus Liverpool keineswegs aus dem Nichts entstanden sei, sondern verschiedene Einflüsse darin ihren Niederschlag gefunden hätten - nicht nur der Rock 'n' Roll.

Wenn er nach seinen Lieblingskomponisten gefragt werde, nenne er meist Cole Porter oder die Brüder Gershwin. Für ihn sind das die ganz großen Meister ihres Fachs. Doch auch die Standards, die Harold Arlen und Johnny Mercer oder Irving Berlin geschaffen haben, trugen offenbar zu McCartneys musikalischer Sozialisierung bei.

«Schon seit Jahren wollte ich einige dieser alten Songs aufnehmen, die die Generation meiner Eltern zu Silvester gehört hat», sagt der 69-Jährige, der als erfolgreichster lebender Pop-Komponist gilt. In Zusammenarbeit mit Grammy-Preisträger Tommy LiPuma sowie der kanadischen Jazzmusikerin Diana Krall und ihrer Band hat er die Idee jetzt in die Tat umgesetzt.

Aufgenommen wurde überwiegend im Capitol A Studio in Hollywood, wo auch Entertainment-Stars wie Frank Sinatra oder Dean Martin einst gearbeitet haben. Er habe sich allein auf seine Stimme konzentriert und im übrigen in ein Mikrofon gesungen, das Nat King Cole benutzt haben soll. Das will er zunächst als einschüchternd empfunden haben, gibt McCartney zu Protokoll. Dann aber hätten die Sessions Spaß gemacht, ein bisschen sei es für ihn sogar wie Urlaub gewesen - und vor allem ebenso unaufgeregt-kreativ wie in den 60er Jahren mit dem Beatles-Produzenten George Martin.



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Artikel vom 03.02.2012 - 08.03 Uhr
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