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Facebook elektrisiert mit Börsengang die Wall Street

Artikel vom 01.02.2012 - 16.38 Uhr

Facebook elektrisiert mit Börsengang die Wall Street

New York (dpa) - Facebook strebt in Richtung Börse und die Welt fiebert mit. Die Aussicht auf den spektakulärsten Börsengang des Internet-Zeitalters versetzte am Mittwoch vor allem die Wall Street in helle Aufregung. Facebook war das beherrschende Gesprächsthema im New Yorker Finanzzentrum.
Facebook-Zentrale
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Eine Wandtafel in der Facebook-Zentrale in Menlo Park/ Kalifornien. Foto: Peter DaSilva
© dpa
Investoren hoffen auf ein lukratives Investment, Banker und Aktienhändler auf satte Gebühreneinnahmen.

Nach Informationen des gewöhnlich gut unterrichteten Technologie-Blogs «All Things Digital» dürfte es aber noch bis mindestens 22.00 Uhr deutscher Zeit dauern, bis Facebook sich rührt. Dann schließt die New Yorker Börse. Schlimmstenfalls könnte sich Facebook auch erst am Donnerstag hervorwagen, hieß es.

Erster Schritt ist die Veröffentlichung des Börsenprospekts. Das Dokument macht die potenziellen Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut und steckt den Rahmen für den Gang aufs Parkett ab. Und hier könnte eine Enttäuschung bevorstehen: Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf eine eingeweihte Person, dass die angepeilten Einnahmen zunächst bei 5 Milliarden Dollar lägen. Bislang wurde von 10 Milliarden Dollar ausgegangen.

Damit würde Facebook mit angezogener Handbremse an die Börse gehen. Die Summe kann sich aber noch ändern. Es ist üblich, dass Firmen tiefstapeln, dann die Reaktion der Investoren abwarten und - falls genügend Nachfrage besteht - später den Preis erhöhen. Facebook selbst schwieg bis zuletzt.

Selbst mit 5 Milliarden Dollar wäre die Facebook-Platzierung aber immer noch einer der größten Internet-Börsengänge aller Zeiten. Suchmaschinenprimus Google kam im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, lag die Gesamtbewertung damals bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute sind daraus 189 Milliarden Dollar geworden.



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Artikel vom 01.02.2012 - 16.38 Uhr
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