Havanna (dpa) - Kubas Altpräsident Fidel Castro hat das Internet zu einem «revolutionären Instrument» erklärt.
Bei der Vorstellung zweier neuer Memoirenbände sagte der ehemalige Staatschef nach Angaben der Zeitung «Granma»: «Das Internet ermöglicht die Aufnahme und die Aussendung von Ideen, in zwei Richtungen. Und wir müssen lernen, damit umzugehen.» In Kuba ist die Nutzung des Internets sehr eingeschränkt. Freien Zugang haben nur Privilegierte. Oppositionelle müssen sich den Zugang jeweils teuer in Hotels erkaufen.
Die Memoiren basieren auf Antworten, die der 85-Jährige der Journalistin Katiuska Blanco gab. Auf 1000 Seiten berichtet Castro über die Zeit bis 1958. Er kündigte eine Fortsetzung an: «Ich muss die Zeit nutzen, denn die Erinnerung wird schwächer», sagte er.
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