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Großübung stellte vor einige Herausforderungen

Artikel vom 12.05.2009 - 20.08 Uhr

Großübung stellte vor einige Herausforderungen

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). Die Grillhütte auf dem Nikolausberg und der Weg dorthin waren am Samstagnachmittag Schauplatz einer Großübung aller Ortsteilfeuerwehren aus Gemünden. Das Ziel der von Gemeindebrandsinspektor Udo Richber und dem Wehrführer der Nieder-Gemündener Wehr, Jochen Schnell-Kretschmer, geplanten Großübung war neben der Brandbekämpfung in erster Linie der Aufbau einer Wasserförderung über eine lange und steigende Wegstrecke.
Der Aufbau einer langen und aufsteigenden Wegstrecke zur Löschwasserversorgung stellte die Feuerwehrleute vor eine große Herausf
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Der Aufbau einer langen und aufsteigenden Wegstrecke zur Löschwasserversorgung stellte die Feuerwehrleute vor eine große Herausforderung bei der Großübung. (Foto: eva)
Angenommen wurde folgendes Szenario: Aus ungeklärter Ursache war die Schutzhütte des »Clubs Alte Kameraden« auf dem Nikolausberg in Nieder-Gemünden in Brand geraten und stand innerhalb kürzester Zeit in Flammen.

Das vor Ort in den Abstellräumen gelagerte Benzin hatte die Brandausbreitung erheblich begünstigt. Erschwerend kam hinzu, dass ein Flächenbrand unter Kontrolle gebracht werden musste, der sich aufgrund der trockenen Witterung über angrenzendes Gestrüpp und Bäume rasch ausgebreitet hatte. Die Alarmierung erfolgte um 15.15 Uhr durch Vollalarm.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des Brandumfanges mussten eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke von der in etwa 1000 Metern entfernten Felda aufgebaut werden und zur Bewältigung des Höhenunterschiedes von 70 Metern mehrere Verstärkerpumpen zum Einsatz gebracht werden.

Die Einsatzleitung oblag Gemeindebrandinspektor Odo Richber, Brandstellenleiter war Wehrführer Jochen Schnell-Kretschmer, während Stefan Wehrwein, Feuerwehr Burg-Gemünden, und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Klaus Eckstein als Abschnittsleiter für die Wasserförderung von der Felda bis zum Brandobjekt verantwortlich waren. Innerhalb kürzester Zeit nach der Alarmierung waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort.

Mit Wasserabgaben aus den TSF-W sowie aus einem extra angelegten Wasserreservat in der Nähe der Schutzhütte übernahmen die Wehren von Burg-/Nieder-Gemünden und Ehringshausen Brandangriffe sowie solche zur Sicherung der nicht vom Brand betroffenen Anlagen und zur Eindämmung des Flächen- und Heckenbrandes. Weitere Einsatzkräfte aus Burg-Gemünden und Ehringshausen sowie die Wehren aus Rülfenrod, Otterbach, Elpenrod und Hainbach stellten die benötigte nachfolgende Wasserversorgung her, so dass das Feuer unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf andere Gebäude sowie eine Ausweitung des Flächenbrandes erfolgreich verhindert werden konnte. Bei der Übungsbesprechung teilte Gemeindebrandinspektor Richber mit, dass bei einer Leitungslänge von 1000 Metern und einer Saugstellenhöhe von 220 Metern über NN und einer Übungshöhe von 290 Metern über NN innerhalb von 20 Minuten 60 B- und 11 C-Schläuche verlegt wurden sowie vier Pumpen und zeitweise sieben Strahlrohre im Einsatz waren. Das Übungsergebnis und die Erfahrungen für kommende Einsätze dieser Art wurden von allen als sehr positiv bewertet. Richber bedankte sich bei den 63 Teilnehmern der Übung.

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Artikel vom 12.05.2009 - 20.08 Uhr
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