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»Ohne neues ärztliches Zentrum bricht Versorgung zusammen«

Artikel vom 16.10.2009 - 18.51 Uhr

»Ohne neues ärztliches Zentrum bricht Versorgung zusammen«

Ob dann auch Geld von der Kirche komme, das sei aber fraglich. Man habe Flyer verteilt und hoffe auf eine Verbesserung bei der Auslastung des Kindergartens Stumpertenrod, so Offhaus. Er teilte auf eine andere Anfrage hin mit, dass es für das Haus Schuh keinen Zuschuss gibt, man solle deshalb den Verkauf ins Auge fassen. Die Haushaltssatzung wurde einstimmig in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen, nachdem die Aufsicht einige Änderungen verlangt hatte. Weil aktuelle Veränderungen eingearbeitet werden, spare man sich damit einen Nachtragshaushalt, so der Bürgermeister. Ebenfalls waren die Gemeindevertreter einstimmig für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs. Man solle aber wegen einer Beteiligung beim Kreis nachfragen, so Hubert Klaus (SPD).

Ein möglicher Ausstieg der Gemeinde aus dem ZAV hat sich wohl erledigt. Man habe eingesehen, dass die neue Satzung in Ordnung sei, so die übereinstimmende Ansicht. Scharf kritisiert wurde aber die mangelhafte Informationspolitik des Verbands, »bei einem anderen Vorgehen wäre die ganze Diskussion nicht entstanden« (Anja Klingelhöfer, Freie Wähler). Das sei hoffentlich eine Lehre für den ZAV, »dass man die Leute mitnimmt und sie nicht im Regen stehen lässt« (Hubert Klaus, SPD). Glücklicherweise sei jetzt vieles »entschärft« (Albrecht Stein, CDU). Es sei der beste Kompromiss, den man habe erreichen können, so Peter Weiß (ALF), trotz sei er »völlig unzureichend.« Es habe im Vorfeld überhaupt keine Informationen gegeben. Man sehe jetzt in aller Deutlichkeit, wie problematisch es sei, dass man die Zuständigkeit abgegeben habe. Es wurde auch Bürgermeister und ZAV-Vertreter Offhaus ermahnt, künftig besser zu informieren.

Was die Suche nach einem anderen Mülldienstleister angeht, so konnte Offhaus nur berichten, er habe bei Firmen angefragt, das Ergebnis war ernüchternd: »Zwei haben mich ausgelacht, drei haben gleich abgesagt und ein weiterer darf keinen Hausmüll entsorgen.« Mit diesem verhandele man aber über eine eventuelle Entsorgung des Grünschnitts vom Friedhof.



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Artikel vom 16.10.2009 - 18.51 Uhr
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