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Ortsbeirat will Benefiz-Fete für teure Spielgeräte feiern

Artikel vom 07.08.2012 - 21.29 Uhr

Ortsbeirat will Benefiz-Fete für teure Spielgeräte feiern

Feldatal-Groß-Felda (jol). Einsatz für Geräte im Wert von über 10000 Euro für den Spielplatz, Sorge um das Ärztehaus und das Schmiedefest – Themen in der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

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Zentral und bebaubar: Das Areal des ehemaligen Raiffeisen-Warenlagers ist seit längerem als Standort des Ärztehauses im Gespräch.
Bei der Zusammenkunft am Montag im Rathaus wurde Verstimmung in Sachen Schmiedefest deutlich, weil der Ortsbeirat als Träger von den Vereinen abgelöst wurde, ohne dass dies unter den Organisatoren thematisiert wurde.

Mitglieder des Ortsbeirats werden aber jedenfalls am Samstag und Sonntag aktiv sein, wie es in der Sitzung unter Leitung von Ortsvorsteher Robert Belouschek hieß. Im Unterschied zu den früheren Schmiedefesten wurde diesmal der kulinarische Teil vergeben: Um Getränke kümmert sich der MSC, das Essen wird von der Gaststätte Froschkönig bereitet und verkauft. Das findet Belouschek ausgesprochen positiv, weil man gerade beim Essensverkauf das Risiko eingeht, zu viele Portionen vorzubereiten und bei schlechtem Wetter darauf sitzenbleibe.

So kann man sich auf das eigentliche Programm konzentrieren. Am Samstag, 11. August, werden mehrere Metallgestalter aus ganz Deutschland auf den Marktplatz kommen, um Schilder zu gestalten, die dann später im Ort auf besondere Gebäude hinweisen. Abends tritt die Band »Opa kommt« mit unkonventionellen Oldies auf. Am Sonntag, 12. August, wird im Ortszentrum eine Feststraße mit über 40 Ständen entstehen. Schmuck, Metallfiguren und vieles mehr wird da angeboten. Nach dem Gottesdienst soll die neue Skulptur des Nagelschmieds enthüllt werden. Den musikalischen Rahmen gestalten Minnesänger Michael, örtliche Musikgruppen, die Bands Lavender und Angeröder Steijklepper. Zudem ist eine Gruppe der Musikschule Lich angekündigt. Belouschek freut sich auf das Angebot der historischen Gaststätte, sieben Schmiede zeigen ihre Kunst und Vorträge zu Heimatgeschichte und der Sternwarte runden das Programm ab.

»Es war wirklich sehr viel Arbeit mit der Vorbereitung«, so Belouschek. Etwas kritisch sah Erhard Lang, dass die Organisation vom Ortsbeirat auf die Vereine übergegangen ist, ohne darüber vorher zu sprechen. Etwas kritisch gesehen wird auch die Metallskulptur des Nagelschmieds, wie im Ortsbeirat deutlich wurde. So seien die Kosten von 6000 auf inzwischen über 9000 Euro angestiegen, was wohl auf die Wahl von Edelstahl statt einfachen Eisens zurückzuführen ist. Belouschek meinte, nun könne wieder Ruhe im Ort einkehren, damit man harmonisch zusammen arbeiten kann.

Schnell erledigt war die Diskussion um eine neue Lautsprecheranlage für die Feldahalle. Belouschek hat drei Angebote für eine Beschallungsanlage erhalten, die Kosten von 2100 bis knapp 6000 Euro aufwiesen. In der Zwischenzeit hat aber der Kommunalpolitiker Martin Kern Boxen und Mischpult gereinigt und will sie mit neuen Kabeln versehen. Erste Beigeordnete Ulrike Zulauf berichtet, dass er die Anlage für voll einsatzfähig hält. Für Ansagen und interne Veranstaltungen sei die Beschallungsanlage ausreichend und bei Konzerten sei in der Regel eine größere Musikanlage nötig.



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Artikel vom 07.08.2012 - 21.29 Uhr
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