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Wertschöpfung mit Kuhmilch und Basalt

Artikel vom 07.02.2010 - 21.47 Uhr

Wertschöpfung mit Kuhmilch und Basalt

In aller Kürze stellten dann Gustav Stabernack und Dr. Harald Schneez ihr Projekt einer Freiflächen-Photovoltaikanlage vor. Ziel ist es, in der Region am Boom der Erneuerbaren Energien teilzunehmen. Die Planungen sehen eine Riesenanlage vor, die nahe Schloss Eisenbach auf landwirtschaftlichen Flächen entstehen soll. Die Solarmodule sollen auf Säulen stehen, der Untergrund wird kaum beeinträchtigt, wie Stabernack betonte.

Die Fläche hatte Landrat Marx eingangs mit rund 40 Hektar beziffert, davon 33 ha für die Anlagen. Das Gesamtprojekt soll 34 Millionen Euro kosten. Stabernack sprach davon, dass die Anlage über die Gesamtlaufzeit eine Steuereinnahme von drei Mio. Euro für die Stadt Lauterbach bringt.

Der Vortrag der beiden Solar-Begeisterten war allerdings nicht so auf die konkrete Anlage gemünzt, vielmehr wurde da der große Rahmen aufgezeigt, mit den Zielvorgaben für Erneuerbare Energieträger im Land und im Bund, der Flächenbedarf von Anlagen und vielem mehr. Da die Anlage aber ein wichtiges Projekt für den Kreis darstellt, soll der Ausschuss noch einmal zu dem Thema tagen, wie man einstimmig auf Anregung von Cornelia Bothe (Grüne) beschloss. Zuständig für die Genehmigung ist allerdings die Regionalversammlung Mittelhessen.



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