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Arbeit mit Bunsenbrenner: Fachwerkhaus brannte nieder

Artikel vom 20.05.2012 - 16.27 Uhr

Arbeit mit Bunsenbrenner: Fachwerkhaus brannte nieder

Gemünden-Elpenrod (pwr). 85 Feuerwehrleute waren am Samstag beim Brand eines Fachwerkhauses un Elpenrod stark gefordert. Das Gebäude brannte nieder, die Nachbargebäude wurden erfolgreich geschützt.

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Auch von der Drehleiter aus gingen die Wehrleute gegen das Feuer vor. (Foto: pwr)
Gemünden-Elpenrod (pwr). Eine kilometerweit sichtbare Rauchsäule stand am Samstag kurz nach 13 Uhr über Gemünden-Elpenrod. Lichterloh brannte ein Wohnhaus in der Ruppertenröder Straße im Ortskern des 300 Einwohner zählenden Dorfs. Die Polizei nimmt an, dass das Feuer bei Arbeiten mit einem Bunsenbrenner entstanden ist. Das Fachwerkhaus brannte nieder, angrenzende Gebäude wurden geschützt.

»Das Gebäude stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand«, erklärte Gemeindebrandinspektor Udo Richber. Mit einem Vollalarm wurden alle Feuerwehren der Gemeinde alarmiert, unterstützt durch die Feuerwehr Nieder-Ohmen. Mit mehreren Strahlrohren und dem Wasserwerfer einer Drehleiter gingen 85 Wehrleute gegen die Flammen vor. »Wir haben sofort eine Riegelstellung aufgebaut«, so Richber. Durch diese Taktik konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude in dem eng besiedelten Bereich verhindern. Die Wasserversorgung klappte trotz schwieriger Lage gut, denn viel Löschwasser konnte die Feuerwehr aus dem alten Wassernetz des Ortes nicht entnehmen. »Wir nehmen das Wasser ganz piano aus den Hydranten«, so Richber. Der Großteil des Löschwassers stammte aus einer Löschwasserzisterne. Mehrere Hundert Meter Schlauchleitungen verlegten die Feuerwehrleute über »lange Wegstrecke« zum Brandort.

Nach Ermittlungen der Polizei entstand das Feuer bei Abdichtungsarbeiten am angebauten Wintergarten, bei denen ein Bunsenbrenner benutzt wurde. Nachdem der vermeintliche Verursacher das Feuer mit Wasser nicht löschen konnte, hatte die Mieterin die Feuerwehr alarmiert. Personen wurden nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 150 000 E. Die Ermittlungen dauern an.

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Artikel vom 20.05.2012 - 16.27 Uhr
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