Ecuador befürchtet Polizeiaktion gegen Botschaft in London
Quito (dpa) - Diplomatischer Streit zwischen London und Quito: Die Regierung Ecuadors hat Großbritannien beschuldigt, mit einem Eindringen in die Botschaft des südamerikanischen Staates in London gedroht zu haben, in der sich Wikileaks-Gründer Julian Assange aufhält. Außenminister Ricardo Patiño sagte auf einer Pressekonferenz in Quito, die britische Regierung habe «ausdrücklich und schriftlich» mit einem Überfall gedroht, falls Assange nicht ausgeliefert werde, wie die Zeitung «El Telégrafo» berichtete. Heute will Quito seine Entscheidung über den Asylantrag von Assange bekanntgeben.
In unseren westlichen "Demokratien" gilt Presse- und Meinungsfreiheit nur so lange, wie es den "Regierenden" in ihre politischen Sauereien passt. Wehe dem, der diese Gangster in Nadelstreifen enttarnt.
(16.08.2012 12:09)
Lux
Stürmen?
Lässt London Ecuadors Botschaft stürmen, steht es an der Seite Irans, das seiner Zeit die amerikanische Botschaft stürmen ließ. Willkommen dann im Reich der Schurkenstaaten. Ist Assange das wirklich wert, oder weiß er zu viel?
Wehe dem, der diese Gangster in Nadelstreifen enttarnt.