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Feuerwehren in zwei Löschzüge aufteilen?

Artikel vom 22.01.2012 - 16.53 Uhr

Feuerwehren in zwei Löschzüge aufteilen?

Gemünden-Burg-Gemünden (eva). Dieser Tage fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr statt, zu der Vorsitzende Alexandra Richber auch Gemeindebrandinspektor Udo Richber und Bürgermeister Lothar Bott sowie die Ehrenmitglieder willkommen hieß.

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Zweiter Vorsitzender Reinhard Sann, Wehrführer Mario Röhrich, Dennis Schneider, Lukas Wehrwein, Christoph Schad, Bürgermeister Lothar Bott und Ernst Horst Hoyer. (Foto: eva)
Die Feuerwehr, mit 209 Mitgliedern einer der größten Vereine in Burg-Gemünden, blickt 2013 auf eine 75-jährige Vereinsgeschichte. Das Jubiläum soll am zweiten August-Wochenende mit einem Feuerwehrfest samt Kommers und Umzug gefeiert werden.

Im Jahresbericht informierte Alexandra Richber über die Aktivitäten des Vereins. So habe man Vereinsmitgliedern privaten Anlässen gratuliert, am Gemeindefeuerwehrtag in Hainbach, am Stadtfeuerwehrtag in Dannenrod und am Kreisfeuerwehrverbandstag in Landenhausen sowie an weiteren Jubiläumsfeiern teilgenommen. Mit Burschenschaft, Gesangverein, Landfrauen und Kegelclub hatte die Feuerwehr am dritten Adventsonntag zum vorweihnachtlichen Dorffest eingeladen. Ein besonderes Dankeschön richtete Alexandra Richber an die Familie Müller.

Wehrführer Mario Röhrich informierte, dass der Einsatzabteilung zurzeit 33 männliche und sechs weibliche Mitglieder angehören. Im abgelaufenen Jahr gab es 20 Übungen. Außerdem fand ein Brandsicherheitsdienst in der Mehrzweckhalle statt. Lobend erwähnte der Wehrführer, dass die Übungsbeteiligung im Vergleich zum Jahr davor gestiegen war. »Das soll aber nicht heißen, dass man sich darauf ausruhen soll, da die standortbezogenen Übungen das A und O einer Wehr sind und den sicheren Ablauf im Einsatz gewährleisten«, so Röhrich.

Dies habe sich besonders bei einem Wohnhausbrand im Mai erwiesen, bei dem sowohl die Feuerwehren aus Burg- und Nieder-Gemünden, Ehringshausen und Bleidenrod, als auch die Drehleiter der Feuerwehr Homberg im Einsatz waren. Nachdem die Kapazität der verfügbaren Atemschutzgeräte zur Neige ging, wurde außerdem ein in Alsfeld stationierter Atemschutzgerätewagen angefordert und zur Absicherung der Einsatzkräfte war auch die Notärztin Dr. Ilse Römer vor Ort und es stand ein Rettungswagen des DRK in Bereitschaft. Alles in allem, so Mario Röhrich seien 71 Feuerwehrleute, davon zwölf Atemschutzgeräteträger, mit 14 Fahrzeugen im Einsatz gewesen.

Insgesamt wurde die Wehr zu 13 Einsätzen alarmiert gerufen, die sich in vier Brandeinsätze sowie acht technische Hilfeleistungen und einen Fehlalarm gliederten. Neben genanntem Wohnhausbrand waren die Wehrleute zur Löschung eines brennender Holzhaufens in Burg-Gemünden, eines Waldbrandes in Ehringshausen und eines Pkw-Brandes in Otterbach im Einsatz, hatten nach Unwettern Straßen von umgestürzten Bäumen befreit, Ölspuren beseitigt, eine Notwasserleitung in Elpenrod verlegt sowie technische Hilfe bei einer Türöffnung geleistet.



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Artikel vom 22.01.2012 - 16.53 Uhr
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