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»Flug TSV 2010« mit Witz und tollen Stewardessen

Artikel vom 09.02.2010 - 19.43 Uhr

»Flug TSV 2010« mit Witz und tollen Stewardessen

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). Ein mitreißendes Potpourri aus guter Laune, beeindruckenden Tanzdarbietungen, Büttenreden und Gesang ging zur Fremdensitzung der Gymnastikgruppe des TSV Burg-/Nieder-Gemünden am Samstag in der Mehrzweckhalle über die Bühne.
Eine Augenweide bot die TSV-Garde bei ihrem Tänzen. 	(Fotos: eva)
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Eine Augenweide bot die TSV-Garde bei ihrem Tänzen. (Fotos: eva)
Unter dem Motto »Närrisch um die Welt« gelang es den Fassenachtern des TSV wieder hervorragend, das Publikum von Anfang an zu begeistern und zum Mitmachen zu animieren. Schnell herrschte Hochstimmung in der farbenprächtig dekorierten Mehrzweckhalle, in der die »Crew« des Elferrats und die »Conférencieusen« Conny Schmitt-Zimmermann und Mia Zimmermann neben der Narrenschar auch Gäste vom Knuts Hut Club (KHC) Groß-Felda und dem Nieder-Ohmener Carneval Club (NCC) zur Flugrunde mit dem »Airbus TSV 2010« begrüßten.

Eckhardt Schmitt (Vorsitzender des TSV) eröffnete den Reigen der Büttenreden und wusste nicht nur Interessantes und Kurioses aus Gemünden, sondern auch von der Wirtschaftskrise und aus der Politik zu berichten, wobei besonders der ZAV wegen der umstrittenen Müllpolitik sein Fett weg bekam. Die Zustimmung der Zuschauer zeigte, dass Schmitt mit diesem Thema und der Bemerkung, dass der ZAV mit seinem »Blanko-Einzugsverfahren« wohl auf die Dummheit der Leute gesetzt habe, ins Schwarze traf. Mit Witz und Esprit gelang es Conny Schmitt-Zimmermann und Mia Zimmermann das Publikum auf die Programmpunkte einzustimmen. Während die »Tanzkids« aus Elpenrod (Leitung Bianca Graf) passend zum Motto des Abends die Zuschauer zuerst in die USA entführten und anschließend mit der Zugabe nach der Melodie des »Fliegerliedes« die Narhalla in Hochstimmung versetzten, ließ der nächste Höhepunkt nicht lange auf sich warten.

Es folgten die »Konfettis« (Leitung Daniela Jensen), die mit einem stimmungsvollen Liederpotpourri aus dem Repertoire der »Höhner« die Narrenschar aufmischten. Und schon folgte die nächste Überraschung. Als Nachwuchs in der Bütt sorgte Ramon Dietrich mit seinen leidvollen Erfahrungen, die er während eines Einkaufsbummels mit Mutter und Schwester gemacht hatte und der daraus resultierenden Erkenntnis, dass Männer keinen Schmuck brauchen, weil sie von Natur aus schön sind, für einen Kracher, der mit einem Riesenapplaus belohnt wurde. Es folgten die nicht minder erfolgreichen Tanzdarbietungen der Jugendgarde »Konfettis« aus Ehringshausen (Leitung Stephanie Well) und anschließend sorgten die Tänzerinnen der »Pupertätskrise« (Leitung Vanessa Christ und Eike Metzger) mit einer wirkungsvoll durch Schwarzlicht in Szene gesetzten tänzerischen Hommage an Michael Jackson für Begeisterung und sie erhielten die erste »Rakete« des Abends. In weiteren Büttenreden und Sketchen schilderten Marissa Brück und Tanita Junghans ihre Erlebnisse während einer Safari à la Mittermeier, angefangen vom Flug mit einem »Smart der Lüfte« bis hin zu abenteuerlichen Begegnungen mit Löwen. Als Deutschlehrerin »Christine Klemm« trieb Karen Dietrich türkischstämmigen Bürgern (Thomas und Jutta Bausch, Conny Junghans und Kathrin Wolf) systematisch das perfekte Deutsch aus und wiederum Karen Dietrich und Jutta Bausch vermittelten eindrucksvoll, wie groß im Extremfall der Unterschied zwischen Stadt- und Landfrau sein kann.

Doch damit nicht genug, das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten. Bei den »Ballettmäusen« des TSV-Männerballetts (Leitung Tanja Nuhn und Carolin Christ) stand die Mehrzweckhalle endgültig Kopf, als sie zunächst als Stewardessen die Narren mit auf Weltreise nahmen und anschließend nach einem raschen Kostümwechsel in die Karibik entführten. Mit ihren Tanzdarbietungen mit Hebefiguren trafen sie genau den Faschingsnerv.

Nachdem die Tanzgarde von Köddingen mit einem temperamentvollen Gardetanz nach der Melodie »Dschingis Khan« abermals ordentlich eingeheizt hatte, setzte »Bonus-Meilen-Millionär« Manfred Stöhr mit seinem Tatsachenbericht über seine erste Flugreise in die weite Welt, bei der er, mangels Gelegenheit eine Toilette besuchen zu können, »Blut und Wasser« geschwitzt habe, noch eins drauf. Als Weltreisender, der unterwegs seine geliebten Vogelsberger Spezialitäten wie Wurscht, Brot und Bier nicht mitnehmen durfte, ließ er sich vom Publikum immer wieder bestätigen: »Es is besser genug gegesse, als zou wink getrunke!« Den Wunsch auf Zugabe erfüllte Stöhr, in dem er als Fußballer über die Bühne stürmte und Stimmungslieder sang.



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Artikel vom 09.02.2010 - 19.43 Uhr
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