Berlin (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff gerät wegen seiner Urlaube als niedersächsischer Ministerpräsident erneut in die Schlagzeilen. Wie die «Bild» berichtet, hat der Filmunternehmer David Groenewold für Wulff und dessen spätere Frau Bettina 2007 einen viertägigen Hotelaufenthalt auf Sylt gebucht und zunächst bezahlt. Wulffs Anwalt Gernot Lehr sagte dazu der «Bild», Groenewold habe die Kosten von 258 Euro pro Nacht lediglich bei der Buchung verauslagt. Wulff habe sie später bar zurückbezahlt. Anwälte Groenewolds wiesen die «Bild»-Darstellung zurück, wonach der Unternehmer im Verdacht stehe, er habe im Januar versucht, die Angelegenheit zu vertuschen.
Demnächst könnte das folgende hypothetische Enthüllungs-Szenario von einem Blöd-Zeitungs-Reporter die gequälte deutsche Nation um ihre Existenz bangen lassen: auf einem Sensationsfoto ist ein verzweifelt in der Tasche kramender BP vor dem Drehkreuz einer Kloanlage zu sehen, dem ein mitfühlender Mit-Klo-Benutzer das benötigte Kleingeld entgegenstreckt. Mit der anderen Hand macht der Mitmensch eine abwehrende Bewegung, die zeigt, dass er das Geld aber nicht zurückhaben möchte. Titelzeile: „D am Abgrund. BUP bereichert sich an bravem deutschen Klobenutzer“.
(08.02.2012 15:06)
Louisa
BP ein Dickhäuter?
Meine Hochachtung an all jene, die bei diesem Wirrwarr noch den Durchblick haben. Alles in allem sowieso eine juristische Gratwanderung erster Güte, bei der man kaum noch entscheiden kann, was verwerflich ist und was nicht. Da hat der BP eine ziemliche Grauzone geschaffen - und das als Repräsentantenkörper mit Vorbildfunktion. Wie konnte der bei all den Tumulten um seine Person überhaupt noch seinen Rodeltrip genießen, wie man es allenthalben im TV sah?
(08.02.2012 14:09)
hesse
Ganz normal,
dass MiPrä Wulff später bar bezahlt hat, natürlich ohne Quittung.
In unserer Beilage finden Sie eine Querschnitt dessen, was Kinder im Rahmen unseres Projekts »Zeitung in der Grundschule« zwischen September und Dezember 2011 erarbeitet haben. » zur Sonderbeilage