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Neues Zentrum soll bessere Energiespeicher entwickeln

Artikel vom 16.08.2012 - 16.13 Uhr

Neues Zentrum soll bessere Energiespeicher entwickeln

Jena (dpa) - Batterien der Zukunft auf Basis von Keramik und Kunststoffen wollen Wissenschaftler aus Jena und Hermsdorf entwickeln. Dazu haben sich die Forscher der Friedrich-Schiller-Universität und des Fraunhofer Instituts für Keramische Technologien und Systeme zu einem neuen Zentrum zusammengeschlossen.
Gerade mit Blick auf die Energiewende würden neue Energiespeicher dringend gebraucht, sagte der Chemiker Ulrich Schubert. Die Forscher wollen kleine, leistungsfähige Akkus entwickeln, die in kürzester Zeit aufgeladen werden können und das Gerät danach stundenlang mit Strom versorgen. Aber auch Stromspeicher in der Größe von Überseecontainern mit einer Leistung von mehreren 100 Kilowatt bis einigen Megawatt sollen hergestellt werden. Sie könnten etwa in Gewerbe und Industrie, aber auch in lokalen Netzen der Energieversorgung eingesetzt werden, um Spitzen im Verbrauch abzufedern - oder die Energieversorgung bei Stromausfall sicherstellen. Die Experten sprechen von organischen Radikalbatterien, Redox-Flow-Batterien und Natrium-Schwefel-Batterien. Ein Ziel sei auch, dass die Batterien neben einem hohen Wirkungsgrad eine Lebensdauer von zehn Jahren und länger haben.

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