(ms) »Die Stimmung ist super«, freut sich Thorsten Krick, Trainer des Fußball-Hessenligisten SC Waldgirmes. Verständlich, denn von den letzten acht Punktspielen konnten die Lahn-auer sieben gewinnen - belohnt wird das mit Platz zwei im Klassement. Allerdings haben die Lahnauer nach dem 1:0-Sieg am Dienstag im Topspiel beim KSV Baunatal keine Zeit, um sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Denn bereits am heutigen Samstag (15 Uhr) geht es weiter, wenn die Waldgirmeser Aufsteiger OSC Vellmar erwarten.
»Das Problem ist, dass man vielleicht den Gegner unterschätzt«, warnt Krick jedoch davor, den Neuling auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit Platz 16 bekleiden die Nordhessen einen direkten Abstiegsrang, doch ein Selbstläufer wird das Heimspiel für den SC nicht. Geht man nicht konzentriert zu Werke, dann kann das auch das schnelle Ende der Serie sein. Jedoch können die Gastgeber die Partie mit sehr, sehr breiter Brust angehen. Vor allem nach dem 1:0 in Baunatal, auch wenn man da viel Glück hatte. Denn um jeden Zentimeter Boden wurde gekämpft, Lauf- und Einsatzbereitschaft waren glänzend. Damit will man auch dem OSC den Schneid abkaufen. Daran sollen auch zwangsläufige Umstellungen nichts ändern. Denn verzichten muss Thorsten Krick auf Kai Frenz, der sich in Baunatal einen Muskelfaserriss zugezogen hat und mehrere Wochen pausieren muss. Fraglich sind die Einsätze von Peter Bätzel, der in Baunatal passen musste, und auch von Jan-Erik Münnich und Patrick Neubert. »Momentan ist es so, dass es trotz der Ausfälle sehr gut funktioniert«, spart Krick nicht mit Lob für die nachgerückten Spieler. Das soll auch gegen Vellmar so bleiben, unabhängig davon, wer spielt.
Trotz der jüngsten Erfolgsserie, die Vellmarer zu schlagen wird schwierig genug. Zumal der OSC unter anderem beim 1:0 gegen den FSV Fernwald zuletzt bewiesen hat, dass man Liga-Tauglichkeit besitzt.
SC Waldgirmes, Aufgebot: Kässmann; Bloss, Bätzel (?), Pötzl, Münnich, Salzmann, Schmitt, Neubert (?), Burk, Parson, Langholz, Szymanski, Schappert, Gouri, Schmandt, Denis Weinecker. - Michel, Andre Weinecker und Kai Frenz fallen aus.