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HSG Pohlheim in Abstiegsgefahr

Artikel vom 06.02.2012 - 07.15 Uhr

HSG Pohlheim in Abstiegsgefahr

(mro) Dieses Wochenende war sicherlich keines für die HSG Pohlheim in der Handball 3. Liga Ost. Die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, die TSG Münster und der TV Jahn Duderstadt, feierten nicht zu erwartende Siege, die heimischen Handballer dagegen verloren bei der SG LVD Leiüzig mit 20:24.

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WIE GEHT ES WEITER? Trainer Horst Günter Schmandt (links) und sein Co-Trainer Heiko Jakobi machen sich Gedanken über den Pohlheimer Drittliga-Status. (Foto: Friedrich)
War vor der weiten Reise in die Messestadt Leipzig das Fehlen der verletzten Christian Schäfer, Dennis Weisel und Marc Langenbach bereits klar, musste das Trainergespann Schmandt/Jakobi kurzfristig auch noch den Ausfall von Torwart Fabian Schomburg (Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber) beklagen. Kapitän Sebastian Fay und Björn Hofmann traten krank die Fahrt mit an und waren daher nur bedingt einsetzbar. Und als »Krönung« fing sich Bastian Kleimann noch eine Platzwunde ein, welche einen Einsatz am kommenden Wochenende wohl unmöglich macht. So ist die 20:24 (9:14)-Niederage bei der heimstarken SG LVB Leipzig unter diesen Umständen aller Ehren wert, für die immer geringer werdenden Hoffnungen auf den Klassenerhalt aber leider zu wenig.

HSG-Trainer Horst-Günther Schmandt war mit der »sehr guten Deckungsleistung« seiner Mannschaft zu Recht zufrieden. »Aber vorne haben wir halt nichts auf das Tor gebracht. Aufgrund der Situation musste in der zweiten Halbzeit sogar Kreisläufer Arne Rigterink im Rückraum aushelfen.« beschrieb Schmandt die Probleme. »Und trotzdem waren wir beim 18:20 dran, haben aber leider die Chance zum Anschluss vergeben. Da hätten wir vielleicht das Spiel noch drehen können.« konnte Schmandt seinen letzten Aufrechten keinen Vorwurf machen.

Diese gestalteten über das 2:3 durch Arne Rigterink in der siebten Minute und den 4:5-Anschlusstreffer (10.) von Patrick Engel bis Mitte der ersten Halbzeit das Spiel durchaus ausgeglichen. Nach dem 6:8 durch Sebastian Fay ließ dieser allerdings kurz darauf einen Strafwurf ungenutzt und Leipzig konnte sich in der Folgezeit etwas absetzen. So war beim 7:12 durch Bastian Kleimann (25.) bereits ein Fünf-Tore-Rückstand zu beklagen, der auch zur Pause nach David Billeks Siebenmeter zum 9:14 Bestand hatte.

Diesem Rückstand liefen die Pohlheimer zunächst erfolglos hinterher. Über das 10:15 (abermals Fay) und das 11:17 durch Daniel Hirz, der sich – obwohl auch noch nicht wieder komplett beschwerdefrei – in den Dienst der Mannschaft stellte, in der 39. Minute schien das Spiel in erwarteten Bahnen zu verlaufen. Pohlheim gab sich aber, allen Widrigkeiten zum Trotz, nicht auf, sondern zeigte eine beeindruckende Moral.

Über das 14:18 von Rechtsaußen Nikolas Happel und das 15:19 durch Björn Hofmann kämpften sich die Schmandt-Schützlinge in der 53. Minute nach dem 18:20 durch ein erneutes Strafwurf-Tor von David Billek wieder in das Spiel, ließen dann aber in Überzahl die Chance zum Anschluss ungenutzt. Leipzig konterte mit zwei Toren zur 22:18-Entscheidung, dem Fay nur noch die letzten beiden Pohlheimer Tore bis zum 24:20-Endstand folgen lassen konnte.



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Artikel vom 06.02.2012 - 07.15 Uhr
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