Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Sport » Lokalsport »

Harmandic führt sein Team zum Sieg

Artikel vom 09.02.2012 - 11.00 Uhr

Harmandic führt sein Team zum Sieg

(cso) Die HSG Wetzlar setzte sich am Mittwochabend in einer engen Partie der Handball-Bundesliga mit 26:25 (13:14) gegen Frisch Auf Göppingen durch und rangiert nun unmittelbar hinter den punktgleichen Schwaben auf Rang zehn im Klassement.

_120208_WZGP_ov_00772_09_4c_2
Lupe - Artikelbild vergrössern
Kari K. Kristjansson (Mitte) von der HSG Wetzlar muss im Duell mit Drasko Mrvaljevic (FA Göppingen/r.) mächtig einstecken. Dragos Oprea (Göppingen/l.) ahnt wohl schon, dass es gleich Siebenmeter geben wird. (Vogler)
Harmandic wurde im Laufe der Begegnung immer besser, steuerte fünf Treffer zum Erfolg bei und führte gekonnt Regie für den schon vor dem Wechsel abgetauchten Timo Salzer.

Dass die Gastgeber von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, der meistens zwischen drei und einem Tor variierte, lag vor allem an der weniger guten Defensivarbeit und einem Nikolai Weber, der gar nicht ins Spiel fand. Der Wetzlarer Schlussmann kam erst nach elf Minuten zu seiner ersten Parade. Kurz darauf erzielte Göppingens Pavel Horak allerdings schon das 6:3 für seine Farben. Nach dem 7:3 zog HSG-Trainer Gennadij Chalepo erstmals die grüne Karte und stellte auf 5:1-Deckung um. Damit bekamen die Gastgeber, bei denen neben Peter Jungwirth und Christian Rompf auch Georgios Chalkidis nicht mit von der Partie war, Horak ein wenig besser in den Griff. Dennoch kassierten die Wetzlarer weiterhin zu viele einfache Gegentore. War es nicht Horak, so traf der hochgewachsene Michael Thiede von der halbrechten Position.

Dass die Gäste sich nicht jetzt schon entscheidend absetzten, lag auch am Ausfall von Michael Haaß, der seiner Mannschaft sehr fehlte. In der Abwehr wurde aufseiten der Schwaben zudem der grippekranke Dalibor Anusic vermisst.

Bis zur Pause blieb Wetzlar bis auf einen Treffer an Göppingen dran. Nach dem Wechsel war es zunächst Wetzlars Daniel Valo, der seine Farben im Spiel hielt. Zwischen der 36. und 38. Minute zeichnete er für drei HSG-Treffer verantwortlich. Die Schwaben lagen nach 43 Minuten dann letztmals mit drei Treffern in Front.

In der Folge hatten die Hausherren, bei denen Neuzugang Andrej Klimovets noch nicht sein ganzes Potenzial abrufen konnte, ihre stärkste Phase. Im Angriff wurde es durch gelegentliche Kreisanspiele variantenreicher, Harmandic schoss sich warm, und im Tor fand der wieder aufs Parkett zurückgekehrte Nikolai Weber endlich zu alter Stärke. Dem 21:21 (48.) folge in der 55. Minute das 24:24. Dann kam die Zeit von Harmandic.

Göppingen kam zwar durch einen verwandelten Siebenmeter von Drasko Mrvaljevic noch mal auf einen Treffer heran (25:26/58.). Der letzte Strafwurf (59.) – ebenfalls durch Mrvaljevic – verfehlte aber sein Ziel, knallte an die Unterkante der Latte und landete anschließend in den Armen von Nikolai Weber.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 09.02.2012 - 11.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang