Der geschlagene Gast haderte auch mit der Umsetzung der taktischen Grundausrichtung. Gegenüber den meist glanzvollen Hinrundenauftritten mit einer gut funktionierenden 3:2:1-Deckung erwies sich dieses Rezept diesmal nicht als gewinnbringend. Lediglich in der guten Anfangsphase, als Langenbach (6:5/ 12.) und Stock (7:6/14.) den TVH vorn hielten, griff die Konzeption. »Wir haben dann aber auch auf 5:1 und 4:2 gewechselt. Das war keine Verzweiflung, sondern Versuche, dem Spiel noch eine Wende zu geben«, resümierte Gorr, dessen Maßnahmen diesmal aber ergebnislos verpufften.
Dass die etwas holprige Vorbereitungszeit, die gespickt von Verletzungen und Erkrankungen war, für die Niederlage mitverantwortlich war, schließt der Trainer aus. Für das Auswärtsspiel am Freitag in der Karnevalshochburg Leichlingen erhofft sich der Trainer eine Rückkehr zur alten Stärke. Gut möglich, dass er im Rheinland mit Mario Fernandes als zweitem Kreisläufer auflaufen wird.