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NSC-Coach Reiter lobt: »Eine tolle Partie«

Artikel vom 07.02.2012 - 16.00 Uhr

NSC-Coach Reiter lobt: »Eine tolle Partie«

(eiw) Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit dem TV Busenbach reichte es für die Tischtennis-Zweitliga-Frauen des NSC Watzenborn-Steinberg nicht ganz zum Sieg. Durch das Remis am Wochenende festigte die Mannschaft von Trainer Markus Reiter mit 15:11 Punkten allerdings ihren vierten Rang im Klassement und wahrte damit auch den Zwei-Punkte-Vorsprung auf den Kontrahenten.

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Das NSC-Duo Angelina Gürz (r.) und Imka Dömges hält sich im Doppel schadlos. (Friedrich)
Die Partie beim früheren Bundesligisten TV Busenbach ließ nichts zu wünschen übrig. Vor allem die Zuschauer kamen im Duell zweier gleichwertiger Teams auf ihre Kosten. »Eine tolle Partie mit vielen Höhen und Tiefen. Mit dem Remis können wir sehr gut leben«, zeigte sich auch NSC-Coach Markus Reiter begeistert von der Begegnung.

Begonnen hatte die Partie mit dem erhofften Erfolg von Desirée Czajkowski und Christine Apel gegen das zweite Gäste-Duo Yuan Wan/Jennie Wolf, wobei die NSC-Kombination in allen Belangen deutlich überlegen war und mit 11:4, 11:7 und 11:6 einen ungefährdeten Sieg feierte. Im zweiten Doppel revanchierten sich Inka Dömges und Angelina Gürz in ihrer Partie gegen Jessica Göbel/Theresa Kraft für die unglückliche Fünfsatzniederlage im Hinrundenspiel. Der Viersatzerfolg des NSC-Duos war nur im zweiten Durchgang gefährdet, dann setzte sich wieder das druckvolle Angriffsspiel der Hessenmeisterinnen durch – und die Sätze drei und vier gingen mit 11:6 und 11:5 an die Reiter-Schützlinge.

Nach dem Traumstart dominierten in den folgenden Spitzenduellen dann erwartungsgemäß die Gastgeberinnen. Allerdings leisteten die Spitzenkräfte des NSC diesmal erheblich mehr Widerstand. Inka Dömges ging gegen Jessica Göbel, die zu den stärksten Akteurinnen der Liga gehört, sogar mit 2:0-Sätzen in Führung. Jedoch konnte Dömges das hohe Niveau in den folgenden beiden Sätzen nicht ganz halten und musste den Ausgleich zulassen. Im entscheidenden Durchgang lieferten sich beide Akteurinnen dann ein an Spannung kaum zu überbietendes Duell mit langen Ballwechseln. Die Entscheidung zugunsten Göbels fiel durch einen nicht zu returnierenden Kantenball beim Stande von 10:9. Mehr Glück hatte die hessische Landesmeisterin gegen Nachwuchstalent Theresa Kraft. In einer ebenfalls sehr ausgeglichenen Partie behauptete sich Dömges am Ende hauchdünn mit 11:9 im Entscheidungssatz. Auch Angelina Gürz hielt ihre Begegnung mit Theresa Kraft lange Zeit offen, verpasste allerdings beim 1:1-Zwischenstand die Chance zur Führung, als die Nummer eins im NSC-Dress einen Satzball ungenutzt ließ. Im vierten Satz fehlte dann etwas der Glaube, die Partie noch drehen zu können, so dass Kraft mit 11:7 triumphieren konnte. Gegen Jessica Göbel war ebenfalls eine klare Leistungssteigerung zum Aufeinandertreffen in der Vorrunde zu erkennen, mehr als der Gewinn des zweiten Durchgangs war allerdings diesmal nicht drin.

Im hinteren Bereich wollten die Gäste dann ihre Vorteile ausspielen. Einen Strich durch die Rechnung machte den Reiter-Schützlingen aber Yuan Wan, die für die erkrankte Nummer drei Christine Koch zum Einsatz kam. Die Zweite des europäischen Top-12-Turniers der Schülerinnen überraschte zunächst Désirée Czajkowski mit 11:9, 15:13 und 11:5, wobei die Nummer vier des NSC in den beiden ersten Sätzen durchaus mithalten konnte. Christine Apel schien das Duell zweier Noppenspezialistinnen nach einer 2:0-Satz- und 4:2-Führung im dritten Durchgang für sich entscheiden zu können. Die Wende brachte eine Auszeit des TV-Betreuers. Danach agierte sein Schützling deutlich passiver und überließ Christine Apel weitgehend die Angriffsaktionen. Sehr schnell konnte die Nachwuchshoffnung ausgleichen – und auch im entscheidenden fünften Durchgang in Führung gehen. Die Hessin kam zwar noch einmal etwas heran, die 7:11-Niederlage war aber nicht mehr zu verhindern.

So blieb es bei nur zwei Einzelsiegen. Gegen Jennie Wolf feierte zunächst Christine Apel einen deutlichen 3:0-Erfolg, der nie in Gefahr geriet. Mehr Mühe hatte da schon Désirée Czajkowski, die sich letztlich doch verdient in vier Sätzen behaupten konnte. »Der Ausfall von Koch hat uns leider keinen Vorteil gebracht. Ganz im Gegenteil. Wan hat ausgezeichnet gespielt und den Punkt für Busenbach gerettet«, zeigte sich auch Markus Reiter von der Leistung der Busenbacherin angetan.

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Artikel vom 07.02.2012 - 16.00 Uhr
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