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Pohl und Schmidt DM-Sechste

Artikel vom 10.08.2009 - 18.22 Uhr

Pohl und Schmidt DM-Sechste

Von Freitag bis Sonntag standen die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede im Fokus der Leichtathletik-Interessierten. Aus dem Gießener Raum erkämpften sich die Wettenbergerin Theresa Pohl und Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim jeweils sechste Plätze. Pohl stellte im Münsterland mit Rang sechs ihre Zugehörigkeit zur Spitze unter Beweis. In Topform zeigte sich die B-Jugendliche Schmidt und sprintete im Finale über 100 m einen neuen Regionsrekord.
Ebenfalls mit Platz sechs belohnt wurde Theresa Pohl von der LG Wettenberg im Speerwurf der Jugend A.	(Foto: ras)
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Ebenfalls mit Platz sechs belohnt wurde Theresa Pohl von der LG Wettenberg im Speerwurf der Jugend A. (Foto: ras)
(ras) Von Freitag bis Sonntag standen die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede im Fokus der Leichtathletik-Interessierten. Es gab eine Reihe hervorragender Resultate, wie beispielsweise der neue deutsche U 18-Rekord von 5,43 m durch Stabhochspringer Daniel Clemens vom LAZ Zweibrücken. Aus dem Gießener Raum erkämpften sich die Wettenbergerin Theresa Pohl und Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim jeweils sechste Plätze. Pohl, die Siebte der aktuellen deutschen Jugendrangliste im Speerwurf, blieb zwar rund fünf Meter unter ihrer Bestleistung, stellte aber im Münsterland mit Rang sechs ihre Zugehörigkeit zur Spitze unter Beweis. In Topform zeigte sich die B-Jugendliche Schmidt und sprintete im Finale über 100 m einen neuen Regionsrekord. Alle anderen Gießener Teilnehmerinnen schieden bereits frühzeitig in ihren Wettbewerben aus.

Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften des Vorjahres verpasste Theresa Pohl von der LG Wettenberg mit Platz neun um Haaresbreite eine Urkundenplatzierung, aber diesmal gelang es der Wißmarerin aus der Jugend A, zur Ehrung der Besten aufgerufen zu werden. Im dritten Versuch warf die angehende Abiturientin den Speer auf 42,28 m. Das bedeutete die sichere Endkampfteilnahme - und nach weiteren Würfen über 39,54 m, 39,26 m und abschließenden 41,55 m - letztlich den sechsten Rang bei den unter Zwanzigjährigen. »Nur die Siegerin Sabine Kopplin (TuS Jena/51,91 m; Anm. d. Red.) zeigte eine gute Form. Da wäre für Theresa heute mehr möglich gewesen«, bedauerte ihr Trainer Klaus Powilleit die Differenz des Tagesergebnisses zur kürzlich erzielten persönlichen Bestleistung. Wesentlich erfreulicher sah die Ostschülerin den Wettkampf. »Eines meiner Ziele war zwar eine Weite von 45 m, aber die Endkampfteilnahme habe ich erreicht«, freute sich Pohl und ergänzte, „»ich kann nicht jeden Tag Bestleistung werfen.«

Nach einer super Hallensaison fand Cynthia Schmidt nur schwer in die Freiluftphase. In Rhede beseitigte die Heuchelheimer B-Jugendliche alle Zweifel an ihrem Leistungsvermögen bereits im 100-m-Vorlauf und gewann nach einem guten Start locker in 12,12 Sekunden. Im Zwischenlauf belegte die 16-Jährige hinter der um ein Jahr älteren U 20-WM-Teilnehmerin Nadja Bahl (SC Potsdam/12,02) den zweiten Platz und erreichte als Siebte in 12,18 s das Finale. Die Herderschülerin imponierte hier auf der ersten Hälfte, fiel aber auf den letzten 15 Metern auf Rang sechs zurück. »Cynthia hat erneut ihre Wettkampfstärke unter Beweis gestellt, nur hinten raus müssen wir am Stehvermögen noch etwas arbeiten«, sagte ihr Trainer Hans Muhl nach dem Endlauf. Mit der Zeit von 12,04 s verfehlte die 16-Jährige zwar das selber gesteckte Ziel einer Zeit unter zwölf Sekunden. Jedoch verbesserte Schmidt den zwölf Jahre alten mittelhessischen Rekord von Regina Kropatsch (12,11/TV Burgsolms) um sieben Hundertstel. Den deutschen Titel der B-Jugendmeisterin über 100 m gewann Nadja Bahl in 11,64 s.

Ein wenig Nerven zeigte Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen, die ebenfalls über die 100 m der U 18 antrat. Bei ihrem Vorlauf erwartete sie nach »einem Zucken« im Startblock, mit einem Fehlstart ermahnt zu werden. Stattdessen gab der Starter den Startschuss ab und Strack kam sehr schlecht ins Rennen. »In Anbetracht des schwachen Starts war die Zeit von 12,68 s eigentlich sehr passabel«, äußerte sich ihr Trainer Philipp Schlesinger. Ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischte ihre Trainingskameradin Lisa Magel. Zwar überwand die Steinbacherin im zweiten Versuch die Eröffnungshöhe von 1,60 m, riss aber dreimal bei 1,64 m. »Der Anlauf hat heute nicht gepasst. Ich war auch viel zu langsam in der Kurve«, bedauerte Magel nach Wettkampfende. Die Goldmedaille im Hochsprung der Jugend B ging an Kimberley Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf) mit übersprungenen 1,83 m. Am Freitag trat Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck über 100 m hochgenannt in der weiblichen Jugend A an. In 12,43 s verpasste sie relativ knapp die Zwischenrunde. Die Priorität lag jedoch auf den 200 m Sprints in der Jugend B am Sonntag. Auch hier fehlte bei einer Zeit von nur 25,44 s nur rund ein Zehntel zum Weiterkommen. »Nach einem super Kurvenlauf hielt Lara beeindruckend mit Julia Riedl vom SC Vöhringen (24,80), der Zweiten der deutschen B-Jugend-Jahresbestenliste, mit. Auf den letzten Metern fehlte leider etwas die Kraft«, beschrieb Wiesecks Trainer Elmar Knappik den Lauf und ergänzte, »immerhin war Lara die beste hessische Teilnehmerin auf dieser Distanz.« Den Titel sicherte sich die Jahresschnellste Martina Riedl (SC Vöhringen) in 24,19 s.

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Artikel vom 10.08.2009 - 18.22 Uhr
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