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SV Bobenhausen will wieder angreifen

Artikel vom 22.12.2011 - 18.36 Uhr

SV Bobenhausen will wieder angreifen

(cso) »Ich werde die Tasche auf jeden Fall mitnehmen«, sagt Michael Krause, Spielertrainer des SV Bobenhausen, im Hinblick auf die Hallenkreismeisterschaften im Fußballkreis Alsfeld. Am Mittwoch (18.30 Uhr) fällt in Vorrundengruppe B der Startschuss zur 26. Veranstaltung, die erneut unter dem Namen Sparkassen Hallenmasters firmiert.

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UNTER DEM HALLENDACH rollt nun auch die Filzkugel für die ersten Mannschaften im Fußballkreis Alsfeld. Am Mittwoch starten die Kreismeisterschaften in der Großsporthalle in Alsfeld. Mit dabei sind auch die FSG Alsfeld/Eifa mit Nils Dickel (l.) und die FSG Ohmes/Ruhlkirchen um Sören Beyer. (Archivfoto: Vogler)
Ob der Übungsleiter des A-Ligisten allerdings tatsächlich ins Geschehen eingreift oder doch ausschließlich seine junge Truppe ans Werk lässt, bleibt abzuwarten. Spielort ist die Großsporthalle in Alsfeld.

Die FSG Ohmes/Ruhlkirchen und die SG Herzberg bestreiten das Eröffnungsspiel. Favorisiert in dieser Gruppe sind die Kreisoberligateams der FSG Homberg/Ober-Ofleiden und der Spvgg. Leusel. Komplettiert wird das Feld von der SG Appenrod/Maulbach und Vorjahres-Endrundenteilnehmer SV Hattendorf.

Gute Chancen auf den Einzug in die Endrunde haben derweil in Gruppe A, deren Vorrundenspiele am kommenden Freitag ausgetragen werden, der Vorjahresdritte SV Bobenhausen und der TSV Burg-/Nieder-Gemünden. »Wir werden keinen schonen. Die Jungs wollen das auch gar nicht, die wollen alle spielen«, sagt Michael Krause, der also personell aus dem Vollen schöpfen kann. Zu den beiden A-Klassevertretern kommen die ligagleiche SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod sowie die B-Ligisten SV Berfa, FSG Alsfeld/Eifa und TV/VfR Groß-Felda hinzu.

Die klassenhöchste Mannschaft im Kreis geht in Gruppe C an den Start und bestreitet die Vorrunde am Donnerstag. Gruppenligist FSG Kirtorf bekommt es mit dem SV Nieder-Ofleiden, der FSG Schweinsberg/Dannenrod, der FSG Mücke/Weickartshain, der SG Schwalmtal und der SG Romrod/Zell zu tun.

Die Rückrunde steht vom 3. bis 5. Januar auf dem Programm. Die beiden ersten Teams jeder Gruppe sowie die zwei punktbesten Dritten qualifizieren sich für die Endrunde (7. Januar). In zwei Gruppen werden dann die Finalisten ausgespielt. Nicht am Start ist unter anderem die TSG Nieder-Ohmen. »Wir hatten in den letzten Jahren immer viele Verletzte. Daher haben wir uns entschieden, nicht teilzunehmen«, erklärt Spielausschussvorsitzender Oliver Schäfer.

Ebenfalls nicht dabei ist der einzige »Gießener« Vertreter des Vorjahres, die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod. Wie Kreisfußballwart Achim Quehl auf Nachfrage mitteilte, gab es eine Entscheidung des Kreisfußballausschusses, der eine Anregung des Hauptsponsors der Veranstaltung aufgriff, das Augenmerk auf die Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Oberhessen zu richten. »Das ist kein Affront gegen die Vereine aus diesem Fußballkreis, aber wir hatten in der Vergangenheit auch schon den Fall, dass ›Gießener» Teams kurz vor Beginn der Rückrunde im Januar abgesagt haben«, stellte Quehl klar.

Schon am Dienstag (18.30 Uhr) beginnt das Turnier der Alten Herren. Sechs Mannschaften stehen sich in Vorrundengruppe A gegenüber, genauso viele in Gruppe B (2. Januar).

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Artikel vom 22.12.2011 - 18.36 Uhr
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Leserkommentare
(01.01.2012 15:53)
Sterninger
Sponsor bestimmt Teilnahme???
Ein regelrechter Skandal ist es, dass sich der Kreisfußballausschuss von einem Sponsor vorschreiben läßt, wer teilnehmen darf und wer nicht!
Zum Auffüllen der A-Liga Alsfeld waren die Giessener Vereine in den vergangenen Jahren dem Alsfelder Kreisfußballausschuss gut genug ...
Bemerkenswert finde ich auch die Tatsache, das nicht mehr der jeweilige Ausrichter (in dem Fall Berfa) die Eintrittsgelder kassiert, sondern der Kreisfußballausschuss in Person der Herren Heller, Müller und Ziegenhain an der Eintrittskasse gesessen hat. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Hier wäre mal eine Offenlegung der Verteilung der Einnahmen wünschenswert ...
Das Niveau der 26. Hallenkreismeisterschaften ist durch die Ausbootung der FSG Grünberg sowie der Nichtteilnahme der langjährigen Teilnehmer Nieder-Ohmen, Gonterskirchen/Freienseen und Saasen noch weiter gesunken im Vergleich zum Vorjahr.
Das Giessener Teams "kurz vor Beginn der Rückrunde im Januar" abgesagt haben ist seit 3 Jahren ausschließlich auf den schlechten Modus mit Vor- und Rückrunde zurückzuführen. Für nach der Vorrunde abgeschlagene Teams macht das dann halt wenig Sinn. Ein Modus mit Zwischenrunde (wie früher) wäre sicherlich auch für die Zuschauer interessanter.
Schlimm das hier der Kommerz gesiegt hat und die Tradition damit auf der Strecke bleibt. Genau solche Entscheidungen machen den Fußball auf Dauer kaputt!
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