(mv) Dank eines deutlich gewonnenen dritten Viertels und eines überragenden Zeljko Pavlovic, der 31 Punkte erzielen konnte, haben die VfB 1900 Gießen Pointers ihr Heimspiel in der Basketball-Regionalliga gegen DJK/MJC Trier mit 84:71 (36:32) für sich entscheiden können.
FREUDE bei Toni Dirlic, Falko Theilig und Felix Rotaru (v. l. n. r.) nach einem gelugenen Spielzug der VfB 1900 Pointers Gießen beim 84:71 gegen die DJK/MJC Trier. (Foto: Vogler)
Wie die Feuerwehr kamen die Gastgeber aus den Startlöchern und führten nach vier Minuten mit 9:0. Dann aber begannen sich erste Unkonzentriertheiten in das Spiel der Gießener einzuschleichen, sodass es den Trierern gelang, bis zum Viertelende wieder auf 16:16 auszugleichen. Ausgeglichen ging es auch im zweiten Viertel weiter, nur mit viel Mühe gelang es den Gießenern, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. 36:32 hieß es zur Halbzeit für die Pointers.
Trainer Dejan Kostic gab in der Kabine nun die Parole aus, den Gegner von der Mosel schnell unter Druck zu setzen, um die junge Mannschaft der Trierer aus dem Konzept zu bringen, was auch sichtlich gelang: In der 24. Minute führte Gießen mit 48:40, vier Minuten später dann mit 59:50 (38.). Trier stellte nun auf eine Zonenverteidigung um, was allerdings dank des Flügelduos Pavlovic/Toni Dirlic keine gute Idee war: Die beiden Veteranen hatten am Samstag ordentlich Zielwasser getrunken und netzten zusammen insgesamt elf Dreier ein. Alleine Pavlovic traf sieben Würfe von hinter der 6,25-Meter-Marke und war somit der überragende Mann des Spiels.
Angeführt von den beiden Flügelspielern starteten die Pointers nun einen Lauf, der kurz nach Beginn des Schlussabschnitts seinen Höhepunkt fand, als die Kostic-Truppe mit 72:52 (31.) in Führung lag. Von diesem Moment an legte sich das VfB-Feuerwerk nun wieder etwas, die Partie wurde wieder ausgeglichener und erlaubte auch den Trieren noch etwas Ergebniskosmetik. VfB-Coach Kostic war nach dem Spiel jedoch trotz des Sieges nur teilweise zufrieden: »Unsere erste Fünf hat einen geilen Job gemacht, aber unsere Bankspieler haben nicht das gezeigt, was wir uns von ihnen wünschen, sodass wir heute im Spiel Höhen und Tiefen hatten.« »Unsere jungen Spieler haben in den letzten Wochen auch gute Leistungen gezeigt, waren aber einfach platt. Wir sind froh, dass wir auf unsere erfahrenen Starter zurückgreifen können«, lobte Kostic, wohl wissend, dass eben diese Starter für den fünften VfB-Sieg der Saison gesorgt hatten.
VfB 1900 Gießen Pointers: Atoberhan (2), Sebastian Rotaru (11), Biallas (3), Kling, Dirlic (13), Pavlovic (31), von Lehmden (1), Zabel, Theilig (1), Schläfer (2), Felix Rotaru (20).