Rampenlicht: Börsen-Korrespondentin Franziska Schimke spricht unter anderem über die Euro-Krise.
Blickpunkt: Die Stadt Gießen in Zahlen
und vieles mehr ...
In unserer Beilage finden Sie eine Querschnitt dessen, was Kinder im Rahmen unseres Projekts »Zeitung in der Grundschule« zwischen September und Dezember 2011 erarbeitet haben.
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Dass das Thema Fahrradparken geringe Priorität hat, erkennt man auch daran, wie der Bahnhofsvorplatz geplant wurde: Erst wird ein freier Bahnhofsplatz verordnet, dann die Bushaltestellen und die Kurzzeitparkplätze gesetzt und dann wird geschaut, auf welchen Flächen noch Platz für Fahrräder ist. Da bleibt dann kaum noch Platz übrig und man sieht das Fahrrad mal wieder als Ursache und nicht als Lösung für die Verkehrsprobleme.
Zur Frage von Sneak97: Derzeit können rund 630 Fahrräder am Bahnhof rahmenfest an den Abstellanlagen der Stadt abgestellt werden. 360 Plätze sind davon überdacht. Der Bereich an der Lahnstraße ist nicht ganz ausgelastet und auch am Alten Wetzlarer Weg sind zumindest im Winter im nicht überdachten Bereich stets Plätze frei. Im Bereich des Vorplatzes gibt es allerdings nur 150 (nicht überdachte) Plätze, an denen das Rad angeschlossen werden kann und diese sind ständig überlastet. In sofern ist auch zu erwarten, dass dort deutlich mehr als die 428 gezählten Räder abgestellt werden, wenn das Abstellen dort attraktiver und sicherer wird.
Man sollte auch beachten, dass die Uni, FH und das Klinikum in den nächsten Jahren mehr als 5.000 Radabstellplätze schaffen werden, so dass dann sicher noch mehr Studierende und Arbeitnehmer mit dem Rad zum Bahnhof fahren. Die Stadt sollte daher zumindest Ideen entwickeln, wie in rund 10 Jahren am Bahnhof 2.000 Räder abgestellt werden können. Dies sind für eine Uni- und Behördenstadt keine unrealistischen Zielwerte, wenn man andere Unistädte betrachtet.