Kirk Smith zu Gast

»The Voice« veränderte sein Leben

Eigentlich ist er Pastor. Dann kam er ins Fernsehen. Bei »The Voice of Germany« hat Kirk Smith die Juroren in Sekundenschnelle überzeugt. Im September kommt er nach Butzbach. Ein Interview.
04. September 2017, 13:42 Uhr
Nachdenklich: Sänger Kirk Smith. Eigentlich ist er Pastor, aber weil seine kleine Tochter sehr hartnäckig war, schaffte er es auf die große Bühne. (Foto: pv)

Werden Sie immer noch auf Ihren Auftritt bei »The Voice of Germany« im Jahr 2014 angesprochen?

Kirk Smith: Ja selbstverständlich, sehr häufig sogar. Viele Leute erinnern sich vor allem an die Blindaudition. Offensichtlich war mein Auftritt für viele sehr beeindrucken, und sie haben es gut in Erinnerung.

Wie kamen Sie dazu, sich bei der Show zu bewerben?

 

Kirk Smith kommt im September nach Butzbach. (Foto: pv)
Kirk Smith kommt im September nach Butzbach. (Foto: pv)

Smith: Ich wurde zwei Jahre zuvor schon einmal angefragt, ob ich nicht bei »The Voice of Germany« mitmachen wolle. Weil ich eigentlich nicht ins Fernsehen wollte, lehnte ich ab. Aber später haben meine Kinder mich gepusht und gesagt »Gott hat Dir eine tolle Stimme gegeben, die solltest du doch mit allen Menschen teilen.« Das hat mich sehr nachdenklich gemacht und ich habe mich beworben.

Ihr Auftritt bei den »blind auditions« hat überzeugt. In sekundenschnelle haben die Juroren ihre Buzzer gedrückt. Hatten Sie mit so viel Resonanz gerechnet?

Smith: Auf keinen Fall! Klar ich hatte gehofft, dass sich wenigstens einer umdreht. Ich hab beim Singen auch nicht darauf geachtet. Erst am Ende des Liedes sah ich, dass sich alle umgedreht haben. Das war schon sehr schön.

Ich mache Gospelmusik und will gute Nachrichten verbreiten

Kirk Smith
Wie weit sind Sie bei »The Voice« gekommen?

Smith: Weiter als ich je gedacht habe. Aus den Tausenden Bewerbern bin ich bis zu den letzten 30 Finalisten angekommen. Ich war dann in zwei TV Shows bis zu den Battles.

Was hat sich danach für Sie verändert?

Smith: Seit dieser Zeit bekomme ich viele Anfragen und ich kann viele Menschen mit meiner Musik und der guten Nachricht der Liebe erreichen. Die Sendung hat meiner Musikkarriere einen echten Schwung gegeben.

Sie sind Pastor. Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrer Musik?

Smith: Mein Glaube spielt eine große Rolle. Ich mache Gospelmusik und will gute Nachrichten verbreiten. Gospelmusik ist mehr als nur »Lieder singen«. Es beschreibt meine Beziehung zu Gott und es ist ein Lebensstil. Mit meinen Liedern kann ich Menschen unterschiedlicher Nationen zusammenbringen und die Texte könnten die Herzen verändern.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?

Smith: Als Kind habe ich viel in der Gemeinde gesungen, und auch zu Hause war Musik immer von großer Bedeutung. Schon früh habe ich Trompete und Klavier gelernt, aber vor allem immer viel gesungen.

Nun treten Sie am 3. September um 18 Uhr im Gemeindezentrum in Butzbach auf. Was wird die Zuschauer erwarten?

Smith: Wir werden viel Spaß haben und auch gemeinsam singen. Es wird eine Mischung aus Gospel, Soul und Traditionals geben. Mein Wunsch ist es, dass durch das Konzert die Herzen der Menschen berührt werden und sie fröhlich und ermutigt nach Hause gehen.

 

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