Todesfalle Altkleidercontainer

28. Dezember 2017, 22:23 Uhr

Ein Mann hat sich in Wetzlar in einem Altkleider-Container eingeklemmt und ist dabei tödlich verunglückt. Der 40-Jährige steckte kopfüber im Einwurfschacht fest, wie die Polizei am Donnerstag im mittelhessischen Dillenburg mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag im Ortsteil Hermannstein. Zeugen alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Erste Versuche von Polizei und Feuerwehr, dem Mann herauszuhelfen, scheiterten. Das Behältnis musste von der Feuerwehr mit Spezialwerkzeug aufgeschnitten werden. Der Notarzt versuchte den Mann wiederzubeleben, doch für den 40-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Die Polizei geht davon aus, dass sich der Mann an der Einwurfklappe vorbei mit dem Oberkörper in den Container hinein lehnte. So habe er wohl an die Kleidung im Inneren herankommen wollen.

Nach ersten Erkenntnissen klemmte der Kippmechanismus der Klappe den Mann in Höhe des Bauches ein.

Nach Angaben der Beamten handelt es sich bei dem Todesopfer nicht um einen Obdachlosen. Der aus Rumänien stammende Mann hatte einen festen Wohnsitz in Wetzlar. Um die genaue Todesursache zu klären, beantragte die Staatsanwaltschaft Wetzlar eine Obduktion.

Ähnlicher Fall 2016 in Laubach

Ein ähnlicher Fall ereignete sich an einem Septemberabend 2016 in Laubach Ein Flüchtling aus Syrien wollte sich im Schutz der Dunkelheit aus dem Container bedienen. Dabei klemmte er sich in der Klappe ein, und konnte sich nicht mehr befreien und erlag wenige Tage später seinen Verletzungen.

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