Sascha Mühlnikel neuer Wehrführer

03. Januar 2018, 20:02 Uhr
Vorsitzender Armin Jung (4. v. r.) und sein Stellvertreter Heiko Girnhard (2. v. l.) mit den Geehrten und dem ehemaligen Wehrführer Christoph Döring (3. v. r.), dem neuen Wehrführer Sascha Mühlnikel (2. v. r.) und dem stellvertretenden Wehrführer Marcel Döring (r.). (F.: siw)

An der Spitze der Feuerwehr Oppenrod gibt es einen Wechsel: Neuer Mann an der Spitze ist der bisherige stellvertretende Wehrführer Sascha Mühlnikel. Sein Stellvertreter ist nun Marcel Döring. Dessen vorheriges Amt als Jugendwart übernimmt Lars Becker. »Alles kompetente und bewährte Kräfte, damit ist der nahtlose Übergang gesichert«, betonte Christoph Döring. Er selbst stand nach elf Jahren in verschiedenen Funktionen (vier Jahre Jugendwart, zwei Jahre stellvertretender Wehrführer, fünf Jahre Wehrführer) aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Als Einsatzkraft und Einheitsführer wird er der Oppenröder Wehr erhalten bleiben. Zum Gerätewart wurde erneut Markus Dotzauer ernannt.

Löschfahrzeug noch im Umbau

26 Einsätze verzeichnet die Statistik. Nicht verzeichnet ist dabei ein Einsatz für die Kinder im Dorf: Die Räume im Feuerwehrgerätehaus werden von der benachbarten Kita »Pusteblume« genutzt. Unter Zeitdruck wurde darum in Eigenleistung und in Kooperation mit der Gemeinde ein modern ausgestatteter Schulungsraum für alle Abteilungen in der Rahberghalle hergerichtet. »Die Gemeinde stand unter Zugzwang und hat zusammen mit der Feuerwehr eine Lösung erarbeitet, die letztlich auch für die Feuerwehr selbst Verbesserungen bringt«, berichtete Bürgermeister Dirk Haas.

Das im Sommer gebraucht erworbene Löschfahrzeug LF 16 konnte noch nicht in Dienst gestellt werden, da die in Eigenregie vorzunehmenden Umbauten noch nicht fertig sind. Schwerpunktmäßig handelt es sich dabei um die Absicherungs- und Lichttechnik, für die der Förderverein einen Zuschuss von 3000 Euro gewährte. Für das »Alte Spritzenhaus« wurde ein Nutzungsvertrag mit der Gemeinde abgeschlossen. Auch hier stehen immer noch etliche Arbeiten an, bevor es als Lager genutzt werden kann.

Einsatzkräfte hatten teilweise bis zu vier Lehrgänge absolviert. Damit sie den LF 16 fahren dürfen, hatten außerdem fünf Einsatzkräfte den Lkw-Führerschein gemacht. Von den 24 Einsatzkräften sind sieben weiblich. Unter den jeweils zwölf Mitgliedern der Jugendfeuer und der Minifeuerwehr (Leitung Katharina Mohr und Annika Döring) befinden sich auch je sieben junge Damen bzw. Mädchen. Das Zehnjährige der Minis und das 35-Jährige der Jugendfeuerwehr wurden mit einem großen Fest mit Spielewettkampf, Menschenkicker und einer Vorführung im Branddemonstrationscontainer im Juni gefeiert.

Der Verein, dessen Mitgliederzahl mit 186 konstant geblieben ist, hat noch weitere finanzielle Unterstützung geleistet. Auf Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden Heiko Girnhard wird für die Minifeuerwehrarbeit ein Jahresbudget von 300 Euro zur Verfügung gestellt, damit nicht jede kleine Ausgabe im Vorfeld mit dem Vorstand abgesprochen werden muss. »Eine wichtige Einnahmequelle für den Verein sind die Spenden und der Erlös aus dem »Grillen in den Mai«, erklärte der Vorsitzende Armin Jung.

Dem ehemaligen Wehrführer Christoph Döring wurde für sein langjähriges Engagement mit einem Präsent gedankt. Ebenso galt Dank und Ehre den langjährigen Förderern Ewald Döring und Herbert Kauer (jeweils 50 Jahre) und Volker Dahlhausen, Roland Kauer, Werner Klingelhöfer, Edwin Mohr, Gunter Weckmann und Adolf Becker für jeweils 40-jährige Mitgliedschaft.

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