Froeses Herz schlägt immer noch für Gießen

27. September 2017, 09:14 Uhr
In ihrem Bayreuther Café Florian: Ingo Froese und seine Frau Brigitte. (pv)

»Mein Herz schlägt immer noch für Gießen.« Ingo Froese ist schon lange in Bayreuth zu Hause, aber als Spieler der letzten Gießener Meistermannschaft 1978 und der des letzten Pokaltriumphs 1979 hängt er nicht nur in Basketballdingen an der alten Heimat. Der »Krofdorf-Gleiberger« hat noch etliche Freunde und Verwandte in Mittelhessen. Häufige Telefonate oder auch einmal Besuche gibt es mit dem ehemaligen Gießener Kapitän Hans Heß, Michael Breitbach und Thomas Scheld. Holger Geschwindner sieht Froese öfter. Die Nähe zu Bamberg macht es möglich. Zu Michael Koch hat er ebenfalls recht guten Kontakt.

Als es den jetzt 60-Jährigen einst zum Studium nach Braunschweig zog, schloss er sich dem damaligen Erstligisten MTV Wolfenbüttel (1979 bis 1984) an. Darauf folgten fünf Jahre bei Steiner Bayreuth, und in der oberfränkischen Stadt blieb der Playmaker hängen.

Seit 30 Jahren betreibt er dort mit seiner Frau ein Café. Das große Hobby bleibt aber Basketball, dieser Sport lässt ihn nicht los. Selber spielen ist jedoch vorbei. »Ich habe zwei neue Knie bekommen«, sagt Froese. In dieser Zeit mussten etliche Tätigkeiten ruhen, so auch die als Trainer, die er in den vergangenen Jahren bei unterschiedlichen Bayreuther Mannschaften ausübte.

In dieser Saison will der B-Schein-Inhaber aber wieder bei einem Team unterstützend mitwirken. Es wird wahrscheinlich bei der U20 oder bei der zweiten Mannschaft sein. Dann ist er natürlich für seine Truppe da und versucht, mit ihr den Gegnern, egal welchen, so einzuheizen, wie man das von Bayreuth kennt. »Als Gießener war das früher immer unangenehm, in Bayreuth zu spielen. In der kleinen Halle sind wir immer ›verprügelt‹ worden, haben da aber schon gewonnen«, denkt Froese zurück. Ein wenig zwiespältig ist es für ihn, wenn die beiden Bundesliga-Teams aus der neuen und aus der alten Heimat, medi bayreuth und die 46ers, gegeneinander antreten. Nach Möglichkeit verfolgt er die Partien live. Und es ist klar, für wen sein Herz schlägt: »Ich bin immer Gießener geblieben.«

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