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Stets ein Publikumsmagnet

Der erste Anlauf, die Handels- und Gewerbeausstellung (HuGA) in den 1990ern wurde zum Misserfolg, mangels Anmeldungen war nach zwei Auflagen Schluss. 1998 übernahm die Stadt von der GWG die Organisation, und unter dem neuen Namen »Grünberger Schaufenster« stimmte fortan die Resonanz. Bis heute, und so öffnet am Wochenende bereits zum elften Mal die Gewerbeschau ihre Pforten
05. Oktober 2017, 20:05 Uhr
Thomas Brückner
Auch der Verlag dieser Zeitung ist wieder mit dabei.   Wo: im Zelt 2, Stand Nummer 50. 	(Foto: Archiv)
Auch der Verlag dieser Zeitung ist wieder mit dabei. Wo: im Zelt 2, Stand Nummer 50. (Foto: Archiv)

Der erste Anlauf, die Handels- und Gewerbeausstellung (HuGA) in den 1990ern wurde zum Misserfolg, mangels Anmeldungen war nach zwei Auflagen Schluss. 1998 übernahm die Stadt von der GWG die Organisation, und unter dem neuen Namen »Grünberger Schaufenster« stimmte fortan die Resonanz. Bis heute, und so öffnet am Wochenende bereits zum elften Mal die Gewerbeschau ihre Pforten

Wenn der Publikumszuspruch nicht einbricht – und nichts spricht dafür –, so werden wieder einige Tausend Besucher die Gallushalle und den Platz davor ansteuern. Kein Wunder, ruft man sich die Vielfalt dieser Leistungsschau in Erinnerung: Mit rund 90 Ausstellern ist das »Grünberger Schaufenster« nach Gießen die zweitgrößte Gewerbeschau im Landkreis.

Die Gäste erwartet denn auch ein breit gefächertes informatives Angebot heimischer Handwerker, Dienstleister und Einzelhändler.

Das Spektrum reicht von Krankenpflege über Versicherungen bis zum Raumausstatter und Maler. Ebenso Vereine wie Haus & Grund Grünberg oder das Deutsche Rote Kreuz informieren interessierte Gäste. Grünbergs Stadthalle, drei Zelte und das Außengelände stehen dafür bereit. Allein neun Autohäuser präsentieren, wenige Tage nach der Internationalen Automobilausstellung IAA, ihre Neuheiten.

Bewusst hat die Stadt als Veranstalterin einen zweijährigen Rhythmus gewählt, was es unter anderem erleichtert, mit Neuheiten aufzuwarten. Und ebenso einer »Übersättigung« vorbeugt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 7. Oktober, 10 Uhr, im Zelt 1 durch Bürgermeister Frank Ide und die »Grimmicher Märtfraa« Antje Wenzel. Umrahmt werden die Reden von der Musik- und Kunstschule Grünberg e.V. Geladen ist unter anderem IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder.

An beiden Tagen lohnt auch ein Gang in die Altstadt, und das nicht nur wegen der pittoresken Fachwerkensembles und den Fachgeschäften, die zum Einkaufsbummel einladen: Erstmals lockt auch ein Apfel- und Weinfest auf dem Marktplatz. Am Sonntag haben zudem viele Geschäfte von 12 bis 18 Uhr verkaufsoffen, an der Höfetränke gibt es zudem einen kleinen Krämermarkt.