Zuhause im Glück

Kleinlindener Familie nach TV-Sendung: »Wie ein Lotto-Gewinn«

Das Schicksal der Familie Roth aus Kleinlinden hat ein Millionenpublikum berührt. Die RTL2-Sendung »Zuhause im Glück« spendierte eine Hausrenovierung. Der TV-Beitrag hat die Familie auch belastet.
03. Januar 2018, 15:59 Uhr
Die Moderatoren Eva Brenner (l.) und John Kosmalla (r.) zeigen Lena Roth und Papa Andreas ihr frisch renoviertes Zimmer. (Foto: RTL II)

Die RTL2-Sendung »Zuhause im Glück« Andreas Roth und seinen Kinder eine Renovierung ihres maroden Hauses spendiert. Ein Millionenpublikum verfolgte die Sendung am Dienstagabend. Vor allem über eines war der 51-Jährige froh, nachdem er den TV-Beitrag im Kreis der Familie gesehen hatte: »RTL2 hat unser Schicksal beleuchtet, aber nicht ausgeschlachtet.« Das Schlimmste sei überstanden, erklärt der Familienvater. »Der TV-Beitrag hat die Kinder belastet.«

 

Das Schicksal der Familie auf RTL2 – das hat die Kinder belastet

Andreas Roth

In der Sendung lernten Zuschauer die Familie kennen, die für acht Tage in ein Hotel ausquartiert worden war – während parallel ihr Haus erneuert wurde. Die Familie war ausgewählt worden, weil sie mit mehreren Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte: Dem tragischen Tod der Mutter vor sechs Jahren und der Erkrankung und Frühverrentung des Vaters Andreas. Zur Familie gehören die Kinder Rebekka, Christoph (der das Down-Syndrom hat) und Nesthäkchen Lena.

Die Renovierung verschaffe der Familie einen »sorgenfreien Neuanfang«, erklärt Andreas Roth.Das 2006 gekaufte Haus war vor der Sanierung völlig verwittert. Die Heizung funktionierte nur zum Teil, Familienmitglieder erlitten Stromschläge in der Küche. Im Rahmen der Sendung wurden Wohnzimmer und Küche erneuert. Sohn Christoph wohnt nun in einem Zimmer mit Diskokugel und Lichtanlage, der Raum von Tochter Lena wurde zu einem Atelierzimmer eingerichtet. Clou der Sendung: Das Gartenhäuschen wurde in ein neues Wohnzimmer umgewandelt. »Wir haben dort jetzt Weihnachten und Silvester gefeiert«, berichtet Roth. Vor allem freue er sich, dass die Stromanschlüsse und die Heizungsanlage erneuert wurden, betont der Familienvater. »Die kostenfreie Sanierung ist für uns ein Lottogewinn.«

Irritiert habe ihn etwas, dass das Zimmer der ältesten Tochter und das Bad nicht renoviert wurden. »Jetzt freuen wir uns aber auf einen gemeinsamen Familienurlaub.« Im Sommer geht es nach Kreta, dank Spenden unter Organisation der Lebenshilfe und des Sozialdiensts Katholischer Frauen.

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