Millionen-Investition

Neueröffnung des Somit-Möbel-Discount in Gießen: Ein »Bekenntnis zum Standort«

Am Montagmorgen warteten Dutzende Kunden auf den Start des neuen Somit-Möbel-Discounts. Außer Eröffnungsgeschenken gab es auch einen Seitenhieb gegen das geplante FOC.
13. November 2017, 19:05 Uhr
Warten auf den Somit-Start: Nach der Durchtrennung des Eröffnungsbandes gehen Dutzende von Kunden über den magentafarbenen Teppich ins neue Möbelhaus. (Foto: Schepp)

Einen Countdown gab es nicht, aber als Geschäftsführer Frank Sommerlad und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am Montag um kurz vor zehn das symbolische Band durchschnitten, warteten bereits mehrere Dutzend Kunden auf die Eröffnung des neuen Somit-Möbel-Discounts in der Pistorstraße. Dass die Farbe Magenta dominierte, lag nicht nur an dem in neunmonatiger Bauzeit fertiggestellten zweistöckigen Gebäude, sondern auch an Möbelhaus-Chef Sommerlad.

Chef unter modischen Gesichtspunkten umstritten

Nach seiner Begrüßungsansprache streifte sich Sommerlad ein magentafarbenes Jackett mit dem Hinweis über, dass die Identifikationsfarbe des neuen Mitnahme-Discounts unter modischen Gesichtspunkten innerhalb seiner Familie durchaus umstritten sei. Sommerlad war bei der Eröffnungsfeier auf die Phasen der Bautätigkeit eingegangen: Von den 280 Pfählen, die in den Grund eingezogen wurden bis zur Anlieferung der Möbel und der Dekoration der neuen Verkaufsfläche, die mit 3600 Quadratmetern nicht nur deutlich größer ist als die bisherige Somit-Fläche im Sommerlad-Haupthaus, sondern die das Möbelsortiment auf zwei Etagen auch wesentlich besser und kundenfreundlicher präsentiert.

Daniel Aslan, der Somit bereits im Haupthaus geleitet hatte, begrüßte die ersten Kunden gemeinsam mit 25 Mitarbeitern und drei Auszubildenen. Die Besucher durften sich über Gutscheine, Verlosung und Gewinnspiel freuen. Für die Oberbürgermeisterin ist die Somit-Eröffnung nicht nur ein Zeichen für die »Zielstrebigkeit und Handlungsfähigkeit« des Möbelhauses, sondern darüber hinaus ein Bekenntnis zu Gießen. Die Investition in Höhe von 7,5 Millionen Euro drücke das Vertrauen in den Standort aus. Grabe-Bolz zeigte sich sicher, dass es in einer Stadt wie Gießen mit seinen 39 000 Studenten einen großen Markt für günstige Möbelstücke gibt.

Als wichtiges Zeichen stufte die OB die Neuereröffnung aber auch vor dem Hintergrund der Pläne für ein Factory Outlet Center (FOC) in Garbenteich ein (hier mehr dazu). »Ein FOC würde die Einkaufsstadt Gießen im Kern treffen.« (hier mehr dazu)

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