Verbrauchertipps

Tipps zum Kauf des richtigen Schulranzens

Da Stabilität und Belastbarkeit der Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen erst mit dem Wachstum und dem Alter zunehmen, können ungeeignete und zu schwere Schulranzen das Risiko für Rückenschmerzen und Krankheiten der Wirbelsäule steigern. Auch wenn ein Zusammenhang zwischen dem Gewicht des Schulranzens und der Entstehung von Rückenschmerzen wissenschaftlich nicht eindeutig gesichert ist, sollte eine Schultasche ein geringes Eigengewicht und eine ergonomische Form besitzen, wie es die DIN-Norm vorschreibt.
17. August 2017, 21:10 Uhr
Redaktion

Da Stabilität und Belastbarkeit der Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen erst mit dem Wachstum und dem Alter zunehmen, können ungeeignete und zu schwere Schulranzen das Risiko für Rückenschmerzen und Krankheiten der Wirbelsäule steigern. Auch wenn ein Zusammenhang zwischen dem Gewicht des Schulranzens und der Entstehung von Rückenschmerzen wissenschaftlich nicht eindeutig gesichert ist, sollte eine Schultasche ein geringes Eigengewicht und eine ergonomische Form besitzen, wie es die DIN-Norm vorschreibt.

Als Faustformel sollte das Gesamtgewicht des Schulranzens maximal 20 Prozent des Körpergewichtes betragen, also bei einem 20 Kilogramm schweren Erstklässler rund vier Kilogramm.

Beim Tragen des Ranzens ist auf eine achsengerechte Belastung des Rückens zu achten, vor allem bei Rücksäcken. Unterstützt werden die Entwicklung der Rückenmuskulatur sowie die Rumpfstabilität durch regelmäßige Bewegung. Hier noch einige Tipps zum Kauf und zum richtigen Tragen eines Schulranzens

Das Eigengewicht des Ranzens sollte nicht höher als 1,3 Kilogramm sein.

Der Ranzen sollte über ein ergonomisches, gepolstertes Rückenteil verfügen.

Stufenlos verstellbare, gepolsterte Trageriemen mit einer Mindestbreite von 40 Millimetern sind notwendig.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollte der Ranzen die Kontur des Kindes möglichst nicht überragen.

Den Schulranzen mit dem Kind gemeinsam aussuchen und versuchsweise aufsetzen, um die Passform zu überprüfen.

Der Ranzen sollte zertifiziert sein nach DIN 58124.

Die Tragegurte sollten so angezogen werden, dass der Ranzen körpernah und damit biomechanisch günstig getragen wird. Die Fachteiler des Ranzens ermöglichen eine symmetrische und gleichgewichtige Verteilung.

Die regelmäßige Kontrolle des Tascheninhaltes verhindert das unnötige Umhertragen von aktuell nicht gebrauchten Unterrichtsmaterialien.