Verbrauchertipps

Handwerkerkosten von der Steuer absetzen

Renovieren und dabei Steuern sparen? Ja, das geht. Arbeiten Handwerker im Haus oder in der Wohnung, können Eigentümer mit einem Steuerbonus von jährlich bis zu 1200 Euro rechnen. Doch es gibt ein paar Voraussetzungen: Zum einen müssen die Handwerkerarbeiten in der selbst genutzten Wohnung, im Haus, Garten oder in der eigenen Ferienwohnung ausgeführt werden. Zum anderen werden nur Bau- und Renovierungsarbeiten an einem bereits bestehenden Haushalt gefördert. Anders ausgedrückt: Neubauten gehen leer aus, hierfür gibt es keine Steuererleichterungen.
17. August 2017, 21:10 Uhr
Redaktion

Renovieren und dabei Steuern sparen? Ja, das geht. Arbeiten Handwerker im Haus oder in der Wohnung, können Eigentümer mit einem Steuerbonus von jährlich bis zu 1200 Euro rechnen. Doch es gibt ein paar Voraussetzungen: Zum einen müssen die Handwerkerarbeiten in der selbst genutzten Wohnung, im Haus, Garten oder in der eigenen Ferienwohnung ausgeführt werden. Zum anderen werden nur Bau- und Renovierungsarbeiten an einem bereits bestehenden Haushalt gefördert. Anders ausgedrückt: Neubauten gehen leer aus, hierfür gibt es keine Steuererleichterungen.

Außerdem fördert der Fiskus nur die tatsächlichen Arbeitskosten, nicht aber die Ausgaben für das benötigte Material. »Bitten Sie daher Ihren Handwerker immer darum, Lohn- und Materialkosten getrennt auf der Rechnung aufzulisten«, raten Steuer-Experten. In einigen Fällen erkennt das Finanzamt auch in Rechnung gestellte Maschinen- und Fahrtkosten an. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Nur Überweisungen werden berücksichtigt. Handwerkerrechnungen, die bar bezahlt werden, erkennt das Finanzamt nicht an. »Selbst bei kleineren Beträgen lohnt es sich, die Rechnungen per Überweisung zu zahlen«, empfehlen die Experten.

Anders sieht die Sache bei Vermietern aus. Vermieter dürfen die Handwerkerkosten für jede bauliche Maßnahme als Ausgabe von der Steuer absetzen. Sie können sogar die komplette Rechnung beim Finanzamt einreichen. Es werden also nicht nur der Arbeitslohn oder die Fahrt- und Maschinenkosten, sondern auch die Materialkosten berücksichtigt.