Geschützter Raum

Bad Nauheim (pm). Der Umgang mit Krankheiten erfordert viel Sensibilität, auch und gerade dann, wenn Patienten betroffen sind, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung nicht selbst oder nicht allein Entscheidungen treffen können. Auf der Intensivstation des Hochwaldkrankenhauses gibt es für Gespräche zwischen Angehörigen und Ärzten nun einen eigens eingerichteten Rückzugsraum. Für die Übernahme der Kosten von 3500 Euro dankte GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann anlässlich der Inbetriebnahme des Raumes dem Ärzteverein Bad Nauheim, der 2500 Euro gespendet hatte, der Volksbank Mittelhessen für eine Spende über 750 Euro sowie dem Förderverein Hochwaldkrankenhaus.
22. September 2016, 12:00 Uhr
Strahlende Gesichter zur Eröffnung des Rückzugsraums. (Foto: pv)

Wie dessen Vorsitzender Konrad Dörner nach der Begrüßung hervorhob, ist eine Intensivstation unter den Abteilungen eines Krankenhauses eine ganz besondere Einrichtung. »Damit die schwer und schwerst- kranken Patienten hier optimal betreut werden können, gibt es weniger Privatsphäre, als in einem normalen Krankenzimmer möglich ist. Dementsprechend fanden Gespräche zwischen Angehörigen und Ärzten hier bislang zwischen ›Tür und Angel‹ statt oder – falls dort ein Büro frei war – auf einer benachbarten Station«, erklärte Dörner.
»Der Ärzteverein Bad Nauheim unterstützt gern das Hochwaldkrankenhaus, mit dem wir niedergelassenen Kollegen seit seiner Gründung vor über 70 Jahren vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeiten«, ergänzte Prof. Dr. Arno Fuchshuber als Vertreter des badestädtischen Ärztevereins. Silke Haas, Regionaldirektorin der Volksbank Mittelhessen für den Regionalmarkt Wetterau, hob das Selbstverständnis des Kreditinstituts als Partner der Region und ihrer Institutionen hervor.
Der Rückzugsraum wurde für seinen neuen Zweck renoviert; nun finden der Besprechungstisch mit Stühlen, ein Schreibtisch mit Arbeits- und Überwachungsplatz sowie Regale einen angemessenen Platz im ansprechend gestalteten Umfeld mit Wohnzimmer-atmosphäre. Carolin Ulrich, die pflegerische Leiterin der Intensivstation, und ihre Stellvertreterin Nicole Muskat berichteten von den Erfahrungen der ersten Tage, dass der Raum von allen Beteiligten sehr gerne genutzt werde.
Wer die Arbeit des Fördervereins Hochwaldkrankenhaus durch eine Mitgliedschaft oder eine Spende unterstützen möchte, erhält weitere Informationen unter Tel. 0 60 32/7 02-11 29 (Herr Neeb) oder per E-Mail: foerderverein.bn@gz-wetterau.de.

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