Aktion

Frische Farbe für die triste Betonmauer

Die drei Meter hohe Betonmauer entlang der Bundesstraße war in der Ortsdurchfahrt von Ermenrod ganz schwarz von Abgasen und Staub. Bis ein Team mit Farbe anrückte.
15. Juli 2017, 12:55 Uhr

Algen hatten die Oberfläche besiedelt. Da reichte es den Ermenrödern. In einer Gemeinschaftsaktion haben viele Ortsbewohner mit angepackt und die unansehnliche Wand an der Durchgangsstraße mit einem neuen Anstrich versehen. Neben der Arbeitszeit von rund 150 Stunden musste auch das Geld mitgebracht werden, die rund 1500 Euro spendet die Jagdgenossenschaft. Zufrieden mit dem zweifarbigen Ergebnis zeigten sich nun vier Vertreter der größeren Gruppe Ortsbewohner, die mit angepackt haben. Rolf Schmidt, Johannes Stein (Ortsbeirat), Ulrich Stein (Vorsitzender Jagdgenossenschaft) und Jürgen Seim (Ortsbeirat, Jagdgenossenschaft) verwiesen besonders auf die gelungene Zusammenarbeit vieler, um in der Ortsmitte einen schöneren Anblick zu haben.

Der erste Schritt war das Abklären der Zuständigkeit, denn die rund 45 Meter lange Mauer ist Teil der Ortsdurchfahrt und untersteht damit dem Bund. So musste Günter Herles von Hessen Mobil erst einmal die Genehmigung besorgen, damit die Feldataler mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz beginnen konnten. Dabei hieß es gleich, für Schönheitsreparaturen gebe es kein Geld, wie sich Schmidt erinnert. Immerhin konnten die Experten von Hessen Mobil sagen, welche Farben überhaupt verwendbar sind.

Die Wand wurde in vier Lagen gestrichen. Zunächst machten sich vier bis fünf Mann mit drei Hochdruckreinigern ans Werk, um die Wand zu säubern. Wie sich Ulrich Stein gut erinnert, ging die Schicht aus Straßenstaub und Algen nur schlecht ab, »das war das Schwierigste«. Die Mauer stützt Erdreich ab und ist feucht, was die Besiedlung mit Algen begünstigt hat. Ein Mittel gegen Algen kam auf die Betonfläche, dann eine Grundierung. Schließlich strichen die Helfer in zwei Schichten die Oberfläche. »Dabei hat uns Maler Surborg prima unterstützt,« sagt Schmidt. Insgesamt waren die Helfer vier Wochen am Werk. Die dörfliche Verschönerungsaktion geht weiter. Als nächstes ist der Sockel des Gerätehauses an der Reihe, im nächsten Jahr will man den Aufgang zum Gemeinschaftshaus streichen. (Foto: jol)

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