Schwerer Unfall

Sechs Verletzte nach missglücktem Überholmanöver

Auf der Landesstraße zwischen Homberg (Ohm) und dem Stadtteil Büßfeld kam es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall. Ein Überholvorgang missglückte.
07. Dezember 2017, 09:14 Uhr
Bei einem schweren Unfall bei Homberg wurden sechs Menschen verletzt. (Foto: pwr)

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit sechs Verletzten kam es am Mittwochabend auf der Landesstraße zwischen Homberg (Ohm) und dem Stadtteil Büßfeld. Laut ersten Polizeiangaben überholte der Fahrer eines mit fünf Personen besetzten Kastenwagens im Bereich einer Rechtskurve einen weiteren Kastenwagen und einen Lastwagen, dabei prallte er seitlich frontal in ein Auto. „Der Autofahrer konnte nicht mehr Ausweichen“, so ein Polizeisprecher am Unfallort. Über rund 100 Meter verteilte sich auf der Landesstraße ein Trümmerfeld mit Glassplittern und Metallteilen.

Fahrer schwer verletzt eingeklemmt

Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Autos schwer verletzt im Unfallwrack eingeklemmt, Feuerwehrleute befreiten ihn mit hydraulischen Rettungsgeräten. Wie Hombergs Stadtbrandinspektor Thomas Stein schilderte, musste das Fahrzeug für die Rettung seitlich aufgeschnitten und der Schwerverletzte mit einem Rettungsbrett heraus gehoben werden. Er wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph Gießen in eine Klinik geflogen. Die Luftretter konnten die Unfallstelle nicht direkt anfliegen und landeten einige Kilometer entfernt auf einem Sportplatz, der von Feuerwehrleuten ausgeleuchtet wurde.

 

 

Die fünf Insassen des Kastenwagens zogen sich laut einem Polizeisprecher leichte Verletzungen zu. Insgesamt fünf Rettungsteams aus den Landkreisen Vogelsberg, Gießen sowie Marburg-Biedenkopf, drei Notärzte und die Bereitschaft des DRK Homberg (Ohm) waren zur Versorgung der Verletzten im Einsatz. Die Feuerwehr der Stadt Homberg (Ohm )war mit mehr als 30 Feuerwehrleuten aus Büßfeld und Homberg zur Hilfe geeilt, zudem war Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland vor Ort.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zum Unglücksort entsandt. Die Landesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden konnte vor Ort noch nicht beziffert werden.

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