Glühwein und schöne Geschichten

20. Dezember 2017, 20:47 Uhr
Helma Reitz und Gertraud Justus beim humorvollen Disput zwischen Vater und ungeduldiger Tochter . (Foto: eva)

Ein auf Advent und Weihnachten abgestimmtes stimmungsvolles Programm erlebten die Gäste beim Jahresabschlusstreffen des Seniorenkreises im Dorfgemeinschaftshaus in Burg-Gemünden.

In dem mit vielen Kerzen beleuchteten Gemeinschaftsraum, mit Weihnachtsbaum sowie Plätzchen, Kaffee und Glühwein erlebte die Gästeschar einen unterhaltsamen Nachmittag, bei dem neben Geschichten und Gedichten sowie lustigen Einlagen die Musik im Vordergrund stand.

Die Bläsergruppe des Musikvereins Stangenrod erfreute mit ihren Darbietungen und begleitete die Advents- und Weihnachtslieder. Spontan hatten sich die Musikerinnen und Musiker bereit erklärt, die Adventsveranstaltung mitzugestalten. Keine Frage, dass diese Musik bei den Gästen in Burg-Gemünden sehr gut ankam und die Musikstücke mit reichlich Applaus belohnt wurden.

Um die Frage »Wann beginnt eigentlich das neue Jahr?« ging es in der von Pfarrerin Ursula Kadelka vorbereiteten und von Helma Reitz und Hannelore Diegel verlesenen Andacht. Während das Kalenderjahr nach dem gregorianischen Kalender am 1. Januar anfängt, beginnt bei den christlichen Kirchen am 1. Advent das Kirchenjahr. Passend dazu trugen Helma Reitz und Gertraud Justus, unterstützt mit Bildern, die Weihnachtsgeschichte nach Astrid Lindgrens Buch »Weihnachten im Stall« vor.

Über die aufregende Zeit rund um die Geburt Jesu hatte Gertraud Justus eine herzige Geschichte aus der Sicht eines Schafes mitgebracht, in der es darum ging, dass ein Schaf aus Mitgefühl nacheinander seine ganze Wolle anderen bedürftigen Tieren gegeben hatte, sodass keine Wolle mehr für das Jesuskind übrig war. Da schenkte es dem Jesuskind seine Liebe mit der Erkenntnis, dass es mit der Liebe wie mit der Wolle ist: Wenn man sie zu lange nur für sich behält, dann verfilzt sie.

Um Nächstenliebe und das Miteinander ging es auch in der Erzählung über einen jungen Mann, der erst, als er auf die Mithilfe seiner Nachbarn angewiesen war, erkannte, was wichtig ist. Rudi Brummer hatte sie mitgebracht. Lydia Gabriel brachte dann Mundartgedichte zum Thema Weihnachtsstress und Abschied vom alten Jahr.

Für den lustigen Teil des Nachmittages sorgten in gewohnter Manier Helma Reitz und Gertraud Justus, die humorvoll den Disput zwischen Vater und ungeduldiger Tochter darstellten.

Zur weiteren Unterhaltung trugen Helma Reitz, Gertraud Justus, Rudi Brummer, Herbert und Hannelore Diegel mit den Liedern »Freuet euch all« und »Seht, es kommt die Heil’ge Zeit« bei. Wie immer erhielten zur Jahresabschlussveranstaltung die ständigen Helferinnen und Helfer als Dankeschön kleine Weihnachtspräsente.

Bevor abschließend gemeinsam im abgedunkelten Raum bei Kerzenschein feierlich »O, du fröhliche« von allen gesungen wurde, wünschte Hannelore Diegel allen ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und lud schon jetzt zum nächsten Treffen des Seniorenkreises, am Mittwoch, den 10. Januar, 2018 ein.

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