Wetter bot Bilderbuchstart für die Kulturwochen

05. August 2012, 19:23 Uhr
Perfekte Kulisse im Schlosshof für König und Königstochter. (Fotos: ks)

Bis zuletzt hatten die Veranstalter gebangt, ob das Wetter halten würden – das tat es und mehr noch.

Bürgermeister Béla Dören eröffnete den Nachmittag und die diesjährigen Kulturwochen und dankte allen, die sich bei der Organisation eingebracht haben, besonders der Kommission Kunst und Kultur, die Beate Goßfelder-Michel vertrat, und stellvertretend bei Gertrud Wagner für den Hausfrauenverein. Er verwies auf die Monate der Vorbereitung der diesjährigen Kulturwochen und wünschte allen Besuchern viel Freude. Nun sei auch das Schloss in das Kulturereignis eingebunden – »und das ohne den Stadtsäckel zu belasten.« Dören erinnerte ferner daran, dass sich viele Firmen und Privatleute für die Kulturwochen engagieren. »Dass heute so viele Besucher hier sind, ist der schönste Dank für die Mühen,« freute sich Beate Goßfelder-Michel.

Und dann konnte das poetische Märchentheater seinen Lauf nehmen. Zum Inhalt: Ein König will seine ängstliche Tochter lehren, wie sie ihre Angst im Leben überwinden kann. Als Zeichen dafür, dass das möglich ist, schenkt er ihr eine goldene Kugel. Doch die eitle Königstochter lässt das kostbare Geschenk in den Brunnen fallen. Nun hat sie einen garstigen Frosch am Hals... Aldona Watolla, Anthony Krauskopf und Achim Weimer verstanden es wunderbar humorvoll, die kleinen und großen Zuschauer zu unterhalten. Dazu trug auch die perfekte Kulisse bei, die man sich nicht passender hätte denken können. Über 100 Besucher hatten auf den Bänken im Schatten des Burggemäuers und unter alten Bäumen Platz genommen. Nach der Aufführung konnte man an Sitzgruppen im erstmals geöffneten Schlossgarten-Café Platz nehmen und sich den selbstgemachten Kuchen schmecken lassen, den die Vertreterinnen vom Hausfrauenverein gezaubert hatten. Dazu gab es natürlich Kaffee und Getränke für die Kinder. Klein und Groß genossen in diesem Ambiente einen angenehmen Sonntag Nachmittag. In der evangelischen Stadtkirche ist seit dem Sonntag auch die Installation »Geh aus, mein Herz« zu sehen. Die Kirche ist Kooperationspartner bei den Kulturwochen. Kalligrafie als Meditation – dazu sind die Betrachter der großformatigen Stoffbahnen von Farbdesigner Joachim Propfe eingeladen.

Auf den leuchtenden Bahnen ist das bekannte Sommerlied von Paul Gerhardt kalligrafisch dargestellt. Die Ausstellung ist bis
9. September zu sehen, die offizielle Vernissage dazu wird es am Sonntag, 12. August, um 10.30 Uhr in der Kirche im Anschluss an den Gottesdienst geben.

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