Ja zum Konzept für das Schloss

21. Februar 2014, 13:48 Uhr
Am Schloss, hier eine Rückansicht des Hauptgebäudes, können die Arbeiten weiter gehen. Die Stadtverordneten haben das Konzept für das Gebäude beschlossen.

Eine kurze Diskussion entbrannte über den Satz im Beschluss: »Damit steht ein Verkauf der Anlage nicht mehr zur Disposition.« Die Stadtverordnete Jutta Stumpf (parteilos) sagte, man solle einfügen, zur Zeit stehe die Anlage nicht zur Disposition, eine dauerhafte Festlegung könne hier nicht getroffen werden. Auch Stadtverordnetenvorsteher Armin Klein meinte, eine entgültige Festlegung sei schwierig, schließlich könnten nachfolgende Parlamente vielleicht anders entscheiden.

»Sicherheit für Sponsoren«

Man brauche Sicherheit für die Sponsoren, wenn man Geld von ihnen wille, hielt Bürgermeister Béla Dören dagegen. So könnten die einwenden, die Stadt mache das Schloss jetzt schön, um es dann später vielleicht zu verkaufen. »Ich hätte die Bitte, dass sich die städtischen Gremien zum Schloss bekennen, damit es gehalten wird und nicht zur Dispositionsmasse wird,« so Dören.

CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Reinhardt sagte, man könne den Satz ruhig im Beschluss drinlassen, rechtlich sei er ohnehin nicht bindend. Man könne jederzeit wieder neu diskutieren. Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde das Schlosskonzept angenommen. Die schnelle Datenautobahn auch fürs Land – die neue Breitbandbeteiligungsgesellschaft will sie möglich machen. Jetzt hieß es auch bei der Stadt Homberg über den Einstieg bei dieser Gesellschaft entscheiden. Bis auf Deckenbach, Dannenrod, Erbenhausen und Höingen sei das Stadtgebiet eigentlich ganz gut versorgt, so der Bürgermeister. Um nicht unsolidarisch zu sein, müsse man für die vier genanten Dörfer etwas tun und deshalb sei es sinnvoll, der Gesellschaft beizutreten. Nach einer kurzen Debatte, ob man das Thema nicht noch einmal im Ausschuss diskutieren soll, zeigten sich die Stadtverordnten von der Notwendigkeit zum Handeln überzeugt. »Wir verbauen sonst kleinen Industrie- und Ingenieurbüros die Zukunft,« meinte Dr. Claus Gunkel (SPD). So schnell werde sich aber nach einem Beitritt nichts ändern, dämpfte Michael Krebühl (FW) den Optimismus. Bürgermeister Dören sagte, eine andere Chance gebe es nicht, die Stadt habe außer dem Verlegen von Leerrohren wenig mehr Möglichkeiten. Wichtig sei es auch für die Zukunft, nicht nur auf kommerzielle Anbieter angewiesen zu sein, meinte Holger Zuleger (SPD). Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Erste Adresse im Städtchen

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