Begehbare Sonnenuhr gebaut

09. Mai 2014, 19:38 Uhr
Rund ein halbes Dutzend Schlosspatrioten begann am Freitagnachmittag mit dem Bau der begehbaren Sonnenuhr im Schlossgarten. (Foto: rs)

Am Freitag war der Verein telefonisch kurz nach 15 Uhr über die Aufgabe informiert worden, zur Auswahl gestanden hatten noch ein Barfußpfad und ein Steingarten. Bereits wenige Minuten nach Bekanntgabe der Aufgabe waren rund ein Dutzend Aktive der Schlosspatrioten mit Schubkarre, Spaten und Grabgabel auf dem Schlossgelände bei der Arbeit, denn eine Elipse mit der größten Länge von 6,50 Meter wurde aus dem Gras ausgehoben. Die Berechnungen zu der begehbaren Sonnenuhr hat Friedhelm Dietz angestellt, der bereits mehrere Sonnenuhren erstellt hat. Die jetzt entstehende soll die Mitteleuropäische Zeit in dem Monaten April bis Oktober zwischen 6 und 19 Uhr anzeigen. Schmankerl am Rande: Es ist auch vorgesehen, die Homberger Mittagszeit anzuzeigen.

Die abgestochenen Grassoden, mit der Schubkarre mühsam außerhalb der Schlossmauern gebracht, sollen Basis für eine neue Terrasse sein, vor der aus man demnächst seine Blicke über die Altstadt und das Ohmtal schweifen lassen kann. In die Vertiefung für die Sonnenuhr wird zuerst ein Fließ gegen Nachwachsen von Pflanzen gelegt, dann folgen Splitt und die Pflasterung für die Sonnennuhr. In die Steine müssen zudem noch die Zeichen für die Uhr eingeschlagen werden, alles in Handarbeit. Neben der Arbeitskraft der Freiwilligen konnten sich die Schlosspatrioten auf die Hilfe von Sponsoren verlassen, so vom Steinmetzbetrieb Michel und von der Niddaer Firma Röhling (die drei Monatsplatten). Zudem wurde »extrem günstig«, wie die Schlosspatrioten sagten, beim neuen Raiffeisenbaumarkt und den heimischen Metzgereien (wer hart arbeitet muss auch gut essen) eingekauft.

Am morgigen Sonntag ist dann die Livesendung von 15 bis 17 Uhr im Schloss, es stellt sich der Verein im Radio vor. hr4-Moderatorin Britta Wiegand führt durch die Veranstaltung. Mit der Sendung nehmen die Schlosspatrioten am hr4-Vereinswettbewerb teil und können den mit 5000 Euro dotierten Preis »Verein des Jahres« gewinnen.

Neben der Präsentation der »48-Stunden-Aufgabe« ist weiterer Bestandteil der hr4-Vereinssendung ein Schützenspiel mit einer Armbrust. Außerdem müssen die Vereinsmitglieder unter dem Motto »Hoch
hinaus mit hr4« ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, indem sie aus Holzklötzen einen Turm bauen, dessen Höhe dann gemessen wird. In diesem Sinne waren die Arbeiten an der Sonnenuhr am Freitag zeitlich limitiert: Denn um 19 Uhr traf man sich im Schloss zum Turmbau-Üben. 1,40 Meter
Höhe hat man schon geschafft, Rekord ist
allerdings 1,53 Meter. Das wollen die Schlosspatrioten übertreffen. Anfeuerer sind am Sonntag ab 15 Uhr - oder auch bereits ab 11 Uhr beim Picknick - gerne gesehen.

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