Zwischen Kürbisbeet und Matsch

27. Juli 2014, 17:28 Uhr
Kerstin Röhn vom Theater Laku Paka lud Groß und Klein in »Frau Mangolds kleinen Garten« ein. (Foto: chi)

Flora Mangold ist begeisterte Gärtnerin und hat den grünen Daumen. Sie ist für Pflanzen und Tiere da und kennt sich in der Natur aus. Mit Harke, Handschuh, Gießkanne und Rezzo, dem Gartenschlauch, die alle mit ihren großen Kulleraugen sehr lebendig wirken, führt sie witzige Dialoge und die Zuschauer lernen die Gartenarbeit einmal aus dem Blickwinkel der Gartengeräte kennen und so entwickelten sich kurze spannende Geschichten rund um diese Gartengeräte. So liebt die Harke das ruhige Reihenziehen im Kürbisbeet und der Handschuh genießt die Arbeit im Matsch.

»Wir wollen nicht nur immer arbeiten und dann abhängen«, erklärte die Harke und möchte – wie auch die anderen Gartengeräte – gerne eine Geschichte von Frau Mangold erzählt bekommen, denn »eine Geschichte kann doch jeder erzählen«.

Frosch und Raupenragout

Und so erzählt die Gärtnerin ihr Erlebnis mit den zwei Raupen Cara und Otto, die in einer Gießkanne aus ihren Eiern schlüpfen und eigentlich ein ganz gemütliches Leben führen bis es zu einer aufregenden Begegnung mit dem Frosch kommt, der Cara fängt und diese gerne zu Raupenragout verarbeiten möchte. Gespannt fieberten die großen und kleinen Zuschauer mit und freuten sich, als Cara von ihrem Freund Otto vor dem gefrässigen Gartenbewohner gerettet wurde.

Wunderbar war zum Schluss hin die Verwandlung der beiden mittlerweile sehr groß gewordenen Raupen in einen wunderschönen Schmetterling und einen schönen Nachtfalter. »Aufhören soll man, wenn es am schönsten ist,« sagt Frau Mangold zum Schluss und deckte ihre dem Publikum liebgewonnenen Gartengeräte zum Schlafen mit ihrer Gärtnerschürze zu.

Durchgehend gefesselt waren die Zuschauer dieses reizenden, mit Liedern musikalisch untermalten Theaterstückes, in dem Kerstin Röhn vom Kindertheater Laku Paka als Frau Mangold alleinige Akteurin war und den Gartengeräten und Tieren ihre Stimme lieh. Das gut besuchte Theaterstück, das alle kleinen und großen Zuschauer zum Mitmachen animierte, begeisterte Groß und Klein und war im angenehm beschatteten Schlossgarten ein weiterer voller Erfolg der Homberger Kulturwochen.

Stilecht mit einer mit Möhren und Kräutern gefüllten »Ohm Sweet Ohm«-Gießkanne bedankte sich Beate Goßfelder-Michel bei »Frau Mangold« für die sehr gelungene und von den Schlosspatrioten tatkräftig unterstützte Aufführung.

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